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Kita "Villa Kunterbunt"

Karlsruhe: Was wird aus der alten Villa?

Verwunschen liegt es da. Die bunt bemalten Fensterläden erinnern an die letzte Nutzung das unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes: Bis 2008 war die Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ darin untergebracht. Seither steht das rund 150 Jahre alte Haus an der Moltkestraße leer. Früher war es einmal das Stationsgebäude des Karlsruher Kasernenbahnhofs.

Als Kita "Villa Kunterbunt" ist das Landesgebäude an der Moltkestraße vielen Karlsruhern im Gedächtnis. Seit 2008 steht das Haus jedoch leer. Über kurz oder lang soll eine Landesbehörde auf dem Grundstück angesiedelt werden Foto: jodo
„Es laufen viele Untersuchungen, was dort passieren könnte“, sagt Ursula Orth, die das Karlsruher Amt des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg leitet. Das Gebäude sowie das komplette Areal sind im Besitz des Landes. Laut Orth soll über kurz oder lang auch eine Landesbehörde dort untergebracht werden. Man prüfe, ob das Grundstück, in dem früher auch der Garten der Pädagogischen Hochschule angesiedelt war, bebaut wird. In dem Gelände sieht das Land großes Potenzial, Bedarf gebe es reichlich, „aber es muss eben auch passen“, so Orth weiter.

Im Jahr 1865 erbaut

In der Vergangenheit hatte es Überlegungen gegeben, etwa das Amtsgericht auf dem Areal unterzubringen. Auch die Ansiedelung einer Sporthalle für die gegenüber liegende Justizvollzugsanstalt war im Gespräch. Beide Ideen wurden letztlich wieder verworfen.
Das Stationsgebäude war um 1865 im „Schweizerhausstil“ erbaut worden.
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