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Antrag im Gemeinderat

Karlsruher Künstler warnen vor prekärer Situation: Kulturamt empfiehlt Ablehnung von Vergütung

Als Kulturstadt profitiert Karlsruhe von einer vitalen freien Kunstszene. Diese schlägt nun Alarm: Trotz zunehmend prekärer Verhältnisse droht einer beantragten Unterstützung die Ablehnung.

Freie Kunstinitiativen wie der Karlsruher Verein „die anstoß“, hier bei einer Aktion auf dem Kronenplatz im Frühsommer 2018, tragen zum Flair der Kulturstadt bei. Finanziell honoriert werden künstlerische Beiträge aber nur selten. Foto: Sebastian Heck

Ein alter Witz geht so: Wie wird man als Künstler Millionär? Indem man als Milliardär anfängt. Lachen darüber kann in der Kunstszene wohl kaum jemand. Denn mit dem Glamour von Blockbuster-Ausstellungen oder Kunstauktions-Rekorden hat der Alltag dort nichts zu tun.

Die Lebens- und Arbeitsverhältnisse in der Bildenden Kunst waren schon vor der Corona-Krise zu großen Teilen prekär: Laut einer Umfrage der Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler von 2016 verdienen nur zehn Prozent der hier Tätigen mehr als 20.000 Euro im Jahr.

Zwei Drittel der Befragten hingegen erreichen weniger als 5.000 Euro. Brutto. Nochmal in Worten: Weniger als fünftausend Euro. Im Jahr.

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