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Hallensprecher aus Weingarten

Alte Löwen-Spiele gegen die Entzugserscheinungen: Was macht Stadionsprecher Kevin Gerwin ohne Zuschauer?

Ein Hallensprecher in einer menschenleeren Halle, macht das Sinn? Ja, sagt Kevin Gerwin. Der 33-Jährige heizt normalerweise das Publikum bei den Rhein-Neckar Löwen ein. Auch während Corona macht der Moderator seinen Job weiter als wäre nichts geschehen.

Mann am Mikro: Kevin Gerwin ist Hallensprecher der Rhein-Neckar Löwen in der SAP Arena. Daran hat sich auch durch Corona nichts geändert. Foto: Sörli Binder

Wenn Uwe Gensheimer oder einem seiner Teamkollegen ein tolles Tor gelingt, scheint auf den ersten Blick alles wie immer. Dann dröhnt Kevin Gerwins Stimme durch die SAP-Arena, so wie es immer war. Bei richtig schönen Treffern der Rhein-Neckar Löwen kann der 33-Jährige auch noch so richtig aus sich herausgehen – obwohl doch so vieles anders ist als gewohnt.

Denn momentan schreit Gerwin seine Emotionen in eine Halle, die – abgesehen von den Handballern unten auf der Platte und einer Handvoll Trommler im weiten Rund der Mannheimer Arena – menschenleer ist. Keine Tausende Kehlen, die Emotionen, Freude, aber auch mal den Frust mit dem Hallensprecher teilen. „Die Rückmeldungen und der Zuspruch des Publikums fehlen völlig“, sagt Gerwin, der in Weingarten lebt. „Emotional ist das auch für mich eine schwere Zeit.“

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