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Gibt es Auto-Alternativen?

Umfrage zu den hohen Benzinpreisen in Weingarten: „E-Autos sind noch nicht ausgereift genug“

Die Preistafeln der Tankstellen würde mancher Autofahrer gerade lieber nicht sehen müssen. Denn der Benzinpreis kennt aktuell nur den Weg nach oben. Was sagen die Menschen in Weingarten zu dieser Preisentwicklung und haben sie Alternativen zum Auto?
von Elin Theilmann
2 Minuten
von Elin Theilmann
2 Minuten

Die Benzinpreise steigen stetig an – ein Ende ist nicht in Sicht. Um den Geldbeutel zu entlasten, müssten die Leute mehr auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad umsteigen.

Viele wollen oder können nicht auf das Auto verzichten.

Wir haben Menschen in der Fußgängerzone in Weingarten gefragt, wie sie mit den Spritpreisen umgehen und ob der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV), Fahrrad oder gar ein E-Auto für sie wirklich Alternativen sind.

Toni Ullrich Foto: Elin Theilmann

Toni Ullrich, 59 Jahre:

„Meine Frau und ich sind auf unsere Autos angewiesen. Ich muss jeden Tag mehrere Orte anfahren und mit dem öffentlichen Personennahverkehr ist das nicht möglich. Wahrscheinlich müssen wir bald eines abschaffen, wenn die Benzinpreise immer höher steigen. E-Autos sind noch keine Alternative, da sie noch nicht ausgereift genug sind. Mit dem Fahrrad ist die Strecke für mich nicht zu bewältigen, auch wenn es für unsere Umwelt besser wäre. Anstatt die Benzinpreise dauerhaft zu erhöhen, sollte lieber eine Pkw-Maut eingeführt werden.“

Christopher Süß Foto: Elin Theilmann

Christopher Süß, 26 Jahre:

„Die Benzinpreise sind ein großes Ärgernis. Ich versuche so oft wie möglich mit dem ÖPNV zu fahren, aber vom Geschäft aus muss ich auch weitere Strecken zurücklegen und das ist ohne Auto schwierig. Sicher müssen wir die Umwelt schützen, aber es darf nicht so sehr zu Lasten der Bürger gehen. Durch die Senkung der Mehrwertsteuer könnte etwas gegen die Erhöhung der Benzinpreise getan werden. So teuer, wie es jetzt ist, darf es nicht bleiben.“

Noemi Veltens-Dämmer Foto: Elin Theilmann

Noemi Veltens-Dämmer, 50 Jahre:

„Ohne Auto wird es schwierig für uns. Klar sollten wir weniger fahren, um die Umwelt zu schützen, aber die Benzinpreise dürfen nicht weiter steigen. Um das zu verhindern, sollte die Mehrwertsteuer sinken. Mein Mann und meine Tochter sind auf der Arbeit vom Auto abhängig, das Bus- und Bahnnetz ist dort praktisch nicht ausgebaut. Die zwei Autos, die wir brauchen, sind auf Dauer schwierig zu finanzieren.“

Samuel Ullrich Foto: Elin Theimann

Samuel Ullrich, 25 Jahre:

„Ich pendle jeden Tag mit dem ÖPNV von Pforzheim nach Weingarten. Mit einem Auto würde ich es in der Hälfte der Zeit schaffen. Doch durch die Erhöhung der Spritpreise wird es immer schwieriger, sich ein Auto zu leisten. Um mit dem Fahrrad zu fahren, ist meine Arbeit zu weit weg. Ein E-Auto ist für mich momentan noch zu teuer. Auf Dauer wird es schwierig. Ich muss mir Gedanken über eine Alternative machen.“

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