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Selbstbewusst in den Wahlkampf

Andreas Stoch besucht Afterwork-Event des SPD-Ortsvereins Eggenstein-Leopoldshafen

SPD-Bundestagskandidat Patrick Diebold für den Wahlkreis Karlsruhe-Land und Landesvorsitzender Andreas Stoch warben beim Afterwork-Event in Eggenstein-Leopoldshafen für ihr Zukunftsprogramm. Die steigende Beliebtheit von Kanzlerkandidat Scholz gibt Rückenwind beim Wahlkampf.

Setzen auf Geschlossenheit: Soziale Gerechtigkeit war für Bundestagskandidat Patrick Diebold und Landesvorsitzender Andreas Stoch (links) ein zentrales Thema. in Eggenstein. Foto: Alexander Werner

Die SPD geht mit großer Zuversicht und Selbstbewusstsein in die heiße Phase des Bundestagswahlkampfs. Diese Stimmung brachten Patrick Diebold als SPD-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Karlsruhe-Land und SPD-Landesvorsitzender Andreas Stoch beim Afterwork-Event des Ortsvereins Eggenstein-Leopoldshafen klar zum Ausdruck.

„Wenn wir schauen, wo die SPD und unser Kanzlerkandidat Olaf Scholz noch vor wenigen Wochen in Umfragen rangierten, nehmen wir nun begeistert wahr, dass der Trend wieder auf unserer Seite zu sein scheint“, sagte Diebold. Die Umfragen würden eine Dynamik zeigen mit dem nun möglichen Ergebnis, dass Scholz Bundeskanzler werde.

Als wesentliche Aufgabe führte Diebold an, glaubhaft zu vermitteln, dass die SPD das Land in die Zukunft führen könne. „Unser Zukunftsprogramm zeigt den Weg deutlich auf. Es gibt die richtigen Antworten darauf, wie wir Klimagerechtigkeit, soziale Gerechtigkeit und eine starke Wirtschaft miteinander verbinden können“, sagte Diebold. „Ich trete für die SPD an, weil ich mit meinen Werten und Zielen glaubhaft für einen sozialen und ökologischen Wandel werben kann.“ Nun sei es an der Zeit, zu zeigen, dass die SPD noch Wahlsiege feiern könne.

Stoch präsentiert Zukunftsvision

Andreas Stoch stellte die großen Veränderungen in Bund und Land heraus. Beim Klimaschutz müsse man ein wirtschaftlich starkes Land in die Zukunft mitnehmen und eine sozialen Ausgleich finden. „In der Pandemie hat sich gezeigt, dass Regierung und Staat nur zuschauen“, meinte er. „Politik aber ist dem Gemeindewohl verpflichtet mit dem Ziel, alle Menschen in eine gute Zukunft zu führen.“ Bildung bezeichnete er als Schlüssel, um Menschen einen guten Platz in der Gesellschaft zu geben.

Die SPD werde nicht zusehen, wie die Gesellschaft durch immer teureren Wohnraum auseinanderdrifte. „Wir müssen bezahlbaren Wohnraum schaffen“, so Stoch. Den Grünen warf er vor, große Ankündigungen zu machen, ohne dass etwas geschehe: „Wir kämpfen nicht für große Überschriften, sondern brauchen Menschen, die anpacken. Olaf Scholz ist jemand, der nicht nur zuschaut.“

Den Einbruch der SPD in den vergangenen Jahren erklärte Stoch gegenüber den BNN damit, dass die Menschen in der Großen Koalition mit zu großen Kompromissen nicht mehr erkannten hätten, wofür die SPD stehe. Er sprach frühere Unstimmigkeit und den Wunsch der Menschen nach Einigkeit an. „Die SPD strahlt jetzt mit einer neuen Parteispitze Geschlossenheit aus“, betonte er. „Wir hofften, dass die Leute erkennen, welche Verantwortung Olaf Scholz als Vizekanzler übernahm.“

In der Pandemie hätten die Menschen aber weniger Interesse an der Wahl gezeigt. „Das hat sich geändert“, meinte Stoch. „Jetzt schauen sie Politiker und Kandidaten genau an und sehen die positiven Aspekte bei Scholz, die Mitbewerber nicht mitbringen.“

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