Skip to main content

Zurückhaltung trotz Freigabe

Corona-Impfung bei Kindern: Kinderärzte aus der Region warten auf Stiko-Empfehlung

So gut wie jeder hat mittlerweile eine Meinung zur Corona-Kinderimpfung, nur die Empfehlung der Ständigen Impfkommission steht noch aus. Darauf warten auch zwei Kinderärzte aus dem nördlichen Landkreis von Karlsruhe.

Seit Anfang der Woche können sich Kinder mit Vorerkrankungen auch im Landkreis Karlsruhe gegen das Corona-Virus impfen lassen. (Symbolbild) Foto: Ole Spata/dpa/Symbolbild

Wenige Tage bevor die Empfehlung der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch Institut (Stiko) veröffentlicht wird, zeigen sich Kinderärzte im nördlichen Landkreis zurückhaltend. Ärzte aus Baden-Württemberg dürfen seit Anfang der Woche Kinder und Jugendliche zwischen zwölf und 16 Jahren impfen.

Voraussetzung ist, dass ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf besteht oder der Impfling als Kontaktperson eines Risikopatienten gilt, so teilte es das Gesundheitsministerium am Sonntag in Stuttgart mit. Die Stiko-Empfehlung steht hingegen noch aus.

Günter Heinze, Kinderarzt aus Graben-Neudorf, äußert sich zum Impfstart kritisch. Der 60-Jährige gibt noch kein Go für seine Patienten: „Wir warten die Stellungnahme der Ständigen Impfkommission ab. Wir brauchen Daten um abzuwägen, ob der Nutzen der Impfung die möglichen Gefahren deutlich überwiegt.“ Das Bulletin des Stiko-Gremiums soll laut RKI-Sprecherin, Susanne Glasmacher, am Donnerstag, 10. Juni, veröffentlicht werden.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang