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Marcel Kazda vom „garbo“ im Hotel Löwen

Wie ein Eggensteiner Gastronom seinen Betrieb mit neuen Angeboten über die Corona-Pause retten konnte

Das „garbo“ im Eggensteiner Hotel Löwen gilt als Spitzenadresse für mehrgängige Abendmenüs. Während des Corona-Lockdowns warf der Küchenchef aber sämtliche Konventionen über Bord – mit Erfolg.

Marcel Kazda hat beim „garbo“ im Hotel Löwen eine Drive-In-Abholstation eingerichtet. Durch die Terrassentür hindurch konnte er so während des Corona-Lockdowns das Geschäft am Laufen halten. Foto: Julia Weller

Holzvertäfelt und mit Kronleuchter an der Decke empfängt die Gaststube „garbo“ im Hotel Löwen ihre hungrigen Besucher. Die feinen Stoffservietten, die schweren Tischdecken und die Weinkarte weisen darauf hin, dass hier normalerweise in gehobenem Ambiente gespeist wird. Auf der Karte steht ein Sechs-Gänge-Menü. Aber als die Corona-Pandemie das Restaurant zum Schließen zwang, war von all dem mit einem Schlag nichts mehr übrig.

„Wir hatten nicht einen einzigen Tag zu“, erinnert sich Küchenchef Marcel Kazda mit Stolz in der Stimme. Gleich zu Beginn des Lockdowns öffnete er die Fensterfront seines Wintergartens als Drive-In und entwickelte eine Abholkarte. Aber: „Mir war klar, dass wir kein Gourmetessen durchs Fenster geben können.“ Also konzentrierte sich Kazda, der unter normalen Umständen auch mal 200 Euro pro Person einnimmt, auf Salat-Bowls, Backfisch und Schnitzelklassiker.

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