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Umfrage

Eine vierte Impfung gegen Corona? Das sagen die Leute im nördlichen Landkreis Karlsruhe

Die Corona-Pandemie hat unser Leben verändert. Inzwischen wird über eine vierte Impfung gegen die Krankheit gesprochen. Was sagen Leute im nördlichen Landkreis Karlsruhe zu einer möglichen vierten Impfung? Wir haben nachgefragt.

Eine Frau bekommt eine Impfspritze.
Die Corona-Pandemie beherrscht seit mehr als zwei Jahren die Schlagzeilen. Foto: Moritz Frankenberg/dpa

Die Corona-Pandemie beherrscht seit mehr als zwei Jahren die Schlagzeilen. Jetzt wird darüber diskutiert, ob es eine vierte Impfung geben soll und ob eventuell bestimmte Berufs- oder Menschengruppen zuerst ein viertes Mal geimpft werden sollten. Die BNN haben im Hardtgebiet Menschen getroffen, die hierzu und den damit zusammenhängenden Fragen unterschiedlich denken.

Alois Kuchler
Alois Kuchler Foto: Rüdiger Homberg

Alois Kuchler, 68-jähriger aus Niederbayern stammender und in Blankenloch lebender Rentner, ist total für eine vierte Impfung. Er ist geboostert und stellt sich auch einem vierten Piks, wenn er dann angeboten wird. Denn, so meint er, es führe zur Überwindung der Pandemie kein Weg vorbei, sich voll impfen hzu lassen.

Auch findet Kuchler es wichtig, dass bestimmte Berufsgruppen bevorzugt geimpft werden. Er befürwortet hier auch eine Pflicht, sich impfen zu lassen.

Sofia Stahlbaum, 56 Jahre alt und Fachkraft in der Altenpflege aus Graben-Neudorf, ist dagegen sehr unsicher. Das Gefühl sagt ihr, dass sie eigentlich gegen Impfungen sein müsst. Der Kopf aber ist von der Wirksamkeit von Impfungen überzeugt.

Sofia Stahlbaum
Sofia Stahlbaum Foto: Rüdiger Homberg

Man könne jedenfalls die Menschen nicht dazu zwingen, sich impfen zu lassen. Und sie ist davon überzeugt, dass Ungeimpfte für Alte und Kranke nicht besonders gefährlich seien. Eine Impfpflicht oder auch freiwillige Impfungen für bestimmte Menschen- oder Berufsgruppen hält sie für unsinnig. Ihre Auffassung: „Wenn, dann alle!“

Christine Seith, 52 Jahre alt und Assistentin uns Sekretärin aus Blankenloch, ist geboostert und lässt sich auch ganz sicher ein viertes Mal impfen, wenn es soweit ist. Sie hegt die große Hoffnung, dass dies hilft. Auf die Frage nach bestimmten Berufsgruppen sagt sie eindeutig ja, das solle man in jedem Falle machen.

Christine Seith
Christine Seith Foto: Rüdiger Homberg

Willi Nees, noch 69 Jahre alter Pensionär aus Leopoldshafen, war Feuerwehrkommandant in Eggenstein-Leopoldshafen. Er versichert, dass die Angehörigen der Feuerwehren alle mindestens dreifach geimpft seien. Darauf acht schon die Gemeinde als Trägerin der Feuerwehr.

Willi Nees
Willi Nees Foto: Rüdiger Homberg

Bei der Frage nach bestimmten Berufsgruppen ist er skeptisch. Jeder soll sich selber für oder gegen Impfung entscheiden. Er habe zwar keine Zahlen, ist sich aber nicht sicher, wie sich etwa eine Impfpflicht für im Gesundheitswesen Beschäftigte auf die Anzahl der dort arbeitenden Menschen auswirken könnte. Das sei für ihn eine Abwägungsgeschichte.

Jeremias Nagel ist ein 21 Jahre alter Selbstständiger aus Leopoldshafen. Er steht allen Impfungen positiv gegenüber und ist geboostert. Die vierte Impfung, ist er überzeugt, hilft auf jeden Fall gegen einen starken Verlauf einer möglichen Erkrankung.

Jeremies Nagel
Jeremias Nagel Foto: Rüdiger Homberg

Nagel ist für eine generelle Impfpflicht. Wenn es aber um bestimmte Berufsgruppen geht, ist er eher nachdenklich. Eine solche auf bestimmte Gruppen beschränkte Impfung sieht er schwierig.

Der 21-jährige Selbstständige fragt sich, ob es sich dabei um eine Bevorzugung oder doch eher um eine Benachteiligung handelt.

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