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Jagd oder Artenschutz?

Bedrohte Fischbestände in Stutensee: Kormorane fallen über Seen her

Die Gewässer im Karlsruher Norden leiden unter einem sinkenden natürlichen Fischbestand. Ist der Kormoran schuld? Angler aus Stutensee und Naturschützer haben gegensätzliche Ansichten.

Der Kormoran jagt im Schwarm von 30 bis 40 Tieren in den Gewässern der Region nach Fischen (Symbolbild). Foto: Jens Büttner picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Der Fischbestand im nördlichen Landkreis Karlsruhe ist gefährdet. Nach Angaben der Fischervereine stören Menschen und Kormorane die Vermehrung der Tiere massiv. Ein Vertreter fordert den Abschuss des geschützten Raubvogels.

Die Vermehrung der einzelnen Fischarten stockt. Kai Strohecker, Vorsitzender des Vereins für Fischerei und Gewässerschutz in Stutensee-Staffort, und sein Team investieren mehrere tausend Euro jährlich in Jungfische, die sie aussetzen. Die Tiere stammen aus einer auswärtigen Zucht.

Ein Störfaktor sind die Kormorane. Die Raubvögel fallen in Schwärmen von bis zu 40 Tieren über die Vereinsgewässer her. Vor allem am Baggersee in Staffort machen sie fette Beute. Kai Strohecker nennt den geschützten Vogel deshalb den „schwarzen Tod“.

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