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Modellprojekt im Hardtwald

Die Waldbrand-Gefahr steigt: So bereitet sich Baden-Württemberg vor

Brennende Wälder in Kalifornien scheinen weit weg. Doch die Gefahr im Waldland Baden-Württemberg wächst. Darauf wollen Förster und Feuerwehrleute künftig besser vorbereitet sein und starten ein Modellprojekt im Hardtwald.

Angehörige der freiwilligen Feuerwehr Graben-Neudorf demonstrieren in einem Wald bei Bruchsal wie eine Brandschneise im Boden erstellt wird . Anlass war eine Pressekonferenz, bei der über die Modellregion integriertes Waldbrandmanagement informiert wurde. Foto: Uli Deck Uli Deck/dpa

Der Hardtwald in der Rheinebene bei Karlsruhe ist in Gefahr: Trockene Sandböden und noch immer viele Kiefern und Fichten machen ihn besonders anfällig für Waldbrände. Und nur weil es in den vergangenen Jahren keine gab, heißt das nicht, dass es künftig keine geben wird: Daher ist die Region prädestiniert als Modell herzuhalten, wie man künftig Waldbrände bekämpft.

Die Feuer in Kalifornien oder Australien scheinen weit weg. Aber die Gefahr kommt näher. Darin waren sich beim Treffen in der Bruchsaler Landesfeuerwehrschule alle Teilnehmer einig. Forst und Feuerwehren wollen jedenfalls vorbereitet sein auf brennende Wälder in Baden-Württemberg. Der Klimawandel, heiße und trockene Sommer, Sturmschäden und Käferbefall lassen das Risiko steigen.

Zur Wahrheit gehört aber auch: Kaum eine Feuerwehr ist auf ein solches Szenario wirklich vorbereitet. „Unser Ziel ist es eigentlich, immer einen Schritt vor der Lage sein“, erklärt Thomas Egelhaaf. Er bildet in seiner Landesfeuerwehrschule jährlich tausende Feuerwehrleute aus und fort.

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