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Warten auf Genehmigung

Geplantes Geothermie-Kraftwerk: In Graben-Neudorf wird zunächst nur nach Grundwasser gebohrt

Auf dem Areal des geplanten Geothermie-Kraftwerks bei Graben-Neudorf laufen derzeit Arbeiten für neun Messstellen unter der Erde. Das Warten auf die wichtigste Bohrgenehmigung geht unterdessen weiter.

Am Ortseingang von Graben wird derzeit auf einer Fläche von über zwei Hektar gearbeitet. Wenn das Bergamt grünes Licht gibt, soll dort eine Bohranlage entstehen, die knapp vier Kilometer unter der Oberfläche Thermalwasser „anzapft“. Foto: Wolfgang Schuster/wollesdroneart

Auf dem Gelände des geplanten Geothermie-Kraftwerks bei Graben-Neudorf rollen derzeit die Bagger und dröhnen die Bohrer: Die von der Deutschen Erdwärme GmbH (Karlsruhe) beauftragten Baufirmen sind gerade dabei, auf dem Gelände in unmittelbarer Nachbarschaft zum SEW-Parkhaus und dem Umspannwerk der EnBW neun Grundwassermessstellen einzurichten.

Fünf davon liegen auf dem knapp 2,1 Hektar umfassenden Areal, das an die Bahnlinie grenzt, berichtet Bauleiter Joshua Siwert, vier weitere außerhalb. Die Messstellen seien notwendig, um zunächst den Ist-Stand des Grundwassers zu dokumentieren und bei Betrieb der Tiefengeothermie-Anlage diese permanent auf Einflüsse oder Veränderungen untersuchen zu können.

Die blauen Rohre, die stapelweise auf dem Baugelände liegen, werden die Grundwasserpegel im Bereich 2,80 bis 3,50 Meter, im Bereich um 30 Meter und im Bereich zwischen 140 und 180 Metern Tiefe erreichen.

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