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Gemeinden hoffen auf steigende Einnahmen

Gewerbesteuer im Landkreis Karlsruhe unterschiedlich von der Corona-Pandemie betroffen

Mit der Umstellung auf das Rechnungswesen Doppik rückte in den Gemeinden die Gewerbesteuer noch mehr in den Fokus. Denn nun müssen auch Abschreibungen erwirtschaftet werden, bei wenigen Möglichkeiten, eigene Einnahmen zu generieren. Wie ist die Lage?

Lokaler Wirtschaftsfaktor: Unternehmen wie Geholit+Wiemer tragen in Graben-Neudorf zum guten Aufkommen an Gewerbesteuer ein. Foto: Alexander Werner

Ein nicht unerheblicher Teil der Steuer fließt über die Gewerbesteuerumlage wieder ab. Das ist der Teil des Aufkommens aus der Gewerbesteuer, den die Gemeinden an Bund und Land abzuführen haben. Um die Auswirkungen der Corona-Pandemie abzumildern, wurde staatlicherseits der Umlagesatz gesenkt.

Die Gemeinden nördlich von Karlsruhe zählen oft eher zu gewerbesteuerschwächeren Kommunen. Ausnahmen bilden mit ihren internationalen Unternehmen etwa Walldorf mit SAP oder Graben-Neudorf mit SEW Eurodrive. Walzbachtal zählt laut Rechnungsamtsleiter Uwe Ribstein im Landkreisvergleich zu den steuerschwächeren Gemeinden.

2021 liege man derzeit bei 2,6 Millionen Euro Gewerbesteuer. Im Schnitt bewege man sich um 300.000 Euro bis 400.000 Euro unter den Vorjahren. „2020 erreichten wir mit 3,8 Millionen Euro ein außerordentliches Ergebnis mit nahezu Rekordniveau“, berichtet Ribstein. Die weitere Entwicklung sei im Moment schwierig abzuschätzen.

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