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Neues Leben auf alter Trasse

Große Chance für Hardtbahn: Teilstück der Linie Hochstetten-Graben-Neudorf soll reaktiviert werden

Die neuzeitige Hardtbahn könnte nach der Initiative des Landesverkehrsministers mit der Reaktivierung eines historischen Abschnitts zwischen Graben-Neudorf und Hochstetten attraktiver werden. Bund und Land wollen dafür 96 Prozent der Baukosten tragen.

Die Landesregierung denkt über die Reaktivierung alter Bahnstrecken nach. Das gibt auch dem Abschnitt der alten Hardtbahn zwischen Hochstetten/Graben-Neudorf Rückenwind. Foto: Fotos: Archiv Heimathaus-Zehntscheuer (Linkenheim-Hochstetten)

Der Personennahverkehr könnte einen Schub bekommen, obwohl gerade in der Corona-Pandemie mancher, der sonst mit der Straßenbahn zur Arbeit pendelt, lieber mit dem Auto fährt. Oder mit dem Rad. Die Idee des Landesverkehrsministers Winfried Hermann, die dieser Tage ziemlich konkret formuliert verbreitet worden ist, eröffnet im Hardtgebiet der Strecke Hochstetten-Graben-Neudorf eine neue Chance.

Ende der 1960er Jahre war sie aufgegeben worden. Im Wald von Hochstetten Richtung Graben ist heute noch zu erkennen, wie die Trasse damals verlief. Entlang des Grabener Walds verlaufe die alte Trasse heute als Weg, erklärt der Vorsitzende des Vereins Heimathaus-Zehntscheuer und frühere Bürgermeister von Linkenheim-Hochstetten, Günther Johs. Aus der Gemarkung der Doppelgemeinde ist die alte Schienenstrecke mit jungen Bäumen zugewachsen.

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