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Regierungspräsidium nimmt Stellung

Neue Erkenntnisse zum Tiersterben im Saalbachkanal bei Graben-Neudorf

Nach dem Fund zweier toter Schwäne im Saalbachkanal bei Graben-Neudorf veröffentlicht das Regierungspräsidium Karlsruhe weitere Untersuchungsergebnisse. Toxine oder Gifte wurden demnach nicht gefunden. Einige Werte machen die Experten allerdings stutzig.

totes Schwanenjungtier
Ursache unbekannt: Dieses Schwanenküken wurde Ende Juli halb tot aus dem Saalbachkanal gezogen. Insgesamt hat das Regierungspräsidium zwei tote Schwäne untersuchen lassen. Foto: Elke Debatin

Das Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe hat am Donnerstagnachmittag weitere Erkenntnisse zur Situation am Saalbachkanal in Graben-Neudorf veröffentlicht. Ende Juli wurden dort zwei tote Schwäne aus dem Wasser geborgen, es gab Berichte von weiteren toten Wasservögeln und Nutrias.

Mittlerweile liegen dem RP sowohl die Ergebnisse der Gewässeruntersuchung als auch die Ergebnisse der Untersuchung der toten Schwäne vor, informiert Irene Feilhauer in einer Mitteilung.

Eine eindeutige Ursache für das Sterben von Wasservögeln und Nutrias wurde demnach nicht gefunden, auch Blaualgen habe man nicht nachweisen können.

Auffällig seien Messergebnisse bei der Probe „Brücke Gartenstraße“, bei denen Parameter gemessen wurden, die in Pflanzenschutz- und Reinigungsmitteln vorkommen, so Feilhauer. Eine toxische Konzentration hätten die Werte aber nicht erreicht.

Das beauftragte Fachbüro rate dem RP zufolge von Maßnahmen wie Mäharbeiten oder dem Entfernen von Wasserlinsen und Schlammablagerungen ab. Das RP appelliert an die Bevölkerung, den Saalbachkanal weiter nicht zu betreten oder mit dem Boot zu befahren.

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