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Jahrhunderte altes Handwerk

Seiler aus Walzbachtal-Wössingen: Herr über tausend Fäden

Schon in der Frühzeit der Gesellschaft wurden Seile hergestellt. Einst war es Handarbeit, jetzt haben Maschinen die Tätigkeit übernommen. Das Grundprinzip der Herstellung ist jedoch das gleiche.

In Bewegung: Das Auge kann den Spulen kaum folgen, von denen sich der Faden wickelt. Joachim Dittus überprüft hier die Spannung der Fasern, die von der Maschine geflochten werden. Foto: Holger Keller

Rollen surren, Spulen klackern, unter der Decke queren mehrere Fäden den Raum. Geführt durch Umlenkösen über Kopfhöhe entrollen sie sich auf der einen Seite von aufrechtstehenden Zylindern und werden auf der anderen Seite auf Spindeln wieder aufgenommen. In einer Ecke des Raums steht Joachim Dittus und setze neue Rollen in Maschinen ein, die unentwegt damit beschäftigt scheinen, Fäden auf- und abzurollen.

An jeder Kante, an den vielen Ecken und Winkeln, haben sich die Fasern der Fäden abgesetzt, sehen aus wie Watte. „Das lohnt sich nicht, die wegzumachen. Die entstehen durch die sich abstreifenden Litzen sofort wieder neu“, sagt er in beinahe entschuldigendem Ton.

Dittus spricht aus Erfahrung – er hat sein bisheriges berufliches Leben mit dem Herstellen von Seilen zugebracht. Wie es dazu kam? „Ich bin in der Seilerei aufgewachsen“, so die Antwort.

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