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Naturschutzbehörde greift ein

80 Pappeln auf Insel Rott gerettet

Rund 80 Pappeln sollten auf der Insel Rott bei Linkenheim-Hochstetten abgeholzt und durch neue Pflanzungen ersetzt werden. Damit wollte man die Verkehrssicherheit erhöhen. Die Pläne wurden nun von der Höheren Naturschutzbehörde gestoppt.

Herbstfarben am Rhein: Auf der Insel Rott sollten Pappeln gefällt werden, was jedoch von den Naturschutzbehörden verhindert wurde. Foto: oberfrank-list/stock.adobe.com

Was sich im Wald auf der Hochstetter Ausflugsinsel Rott tut, ist für die Bevölkerung von besonderem Interesse. Im Juli hatte der Gemeinderat von Linkenheim-Hochstetten beschlossen, den Pappelwald in ein Waldrefugium umzuwandeln. Ein Anlass war, dass wegen der großen Gefahr von Astbrüchen bei den alten Pappeln die Verkehrssicherung von Wegen und vom Uferbereich nicht mehr gewährleistet war.

In der Konsequenz sollten rund 80 Pappeln im Ufer- und Randbereich der Inseln abgeholzt sowie im Süden eine Fläche durchforstet werden. Der Pappelbestand ist überwiegend 80 Jahre alt und liegt damit mit 20 Jahren über der Hiebsreife. Im Gegenzug zu den Abholzungen und Durchforstungen sollten umfangreich neue Bäume gepflanzt werden. Beschlossen wurde, den mittleren Teil der Insel forstwirtschaftlich still zu legen. Verbunden mit dem Umweltgedanken war dabei der Gewinn von Ökopunkten. Beim Entscheid stand allerdings noch ein artenschutzrechtliches Gutachten aus. Dass sich in der Folge allerdings auf der Insel nichts tat, veranlasste einen Bürgerin, in der jetzigen Sitzung nachzufragen.

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