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Mädchen mit Down-Syndrom

Auf welche Schule soll Ida aus Linkenheim gehen? Eine Entscheidung bahnt sich an

Wie geht es weiter im Streit zwischen Idas Eltern und dem Schulamt? Der Fall liegt mittlerweile beim Regierungspräsidium zur Klärung. Spätestens in der Woche vom 24. August soll die Entscheidung fallen, ob das Mädchen in Linkenheim in die Schule gehen darf, oder ob es nach Karlsruhe in die Schule gehen muss.

Geht bald in die erste Klasse: Die sechsjährige Ida mit ihren Eltern Simone und Thorsten Jahraus. Foto: Patric Kastner

Wo wird die kleine Ida aus Linkenheim zur Schule gehen? Darüber streiten sich das Schulamt Karlsruhe und Idas Eltern, Thorsten und Simone Jahraus. Am Dienstag gab es noch einmal ein Gespräch, in dem die Positionen erneut deutlich gemacht wurden. „Es war ein offener Austausch”, berichtet Idas Vater, Thorsten Jahraus.

Nach seiner Aussage wird das Regierungspräsidium zeitnah eine Entscheidung treffen. „In welche Richtung es geht, können wir nicht beantworten”, sagt der 44-Jährige. Man müsse abwarten - die Position habe sich nicht verändert. Ida ist sechs Jahre alt und hat das Down-Syndrom.

Die Grund- und Werkrealschule Linkenheim, die Idas Eltern als ihren künftigen Lernort bevorzugen, ist nur 150 Meter vom Wohnhaus entfernt. Geht es nach dem Schulamt Karlsruhe, soll Ida in die Werner-von-Siemens-Schule in die Karlsruher Nordweststadt gehen. Beide Schulen sind Regelschulen mit inklusivem Angebot. Die Schule in Linkenheim arbeitet mit dem Kindergarten zusammen, in den Ida geht.

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