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Wenn Aufträge, Kurse und Vernissagen wegfallen

Schwere Zeiten für Künstler in der Region Karlsruhe

Die Corona-Pandemie und ihre Folgen stellen aktuell viele Berufsgruppen vor Herausforderungen. Nicht zuletzt auch die bildenden Künstler, die im Moment mit großen Problemen zu kämpfen haben. Das macht eine Umfrage bei Künstlern aus der Region deutlich. 

Künstler und Teilwerk: Dietmar Israel vor dem ersten Teil des großflächigen Werkes, das nun fertig gestellt wird. Foto: Nico Fischer

„Die Corona-Zeit ist auftragsmäßig gesehen schrecklich“, bringt es Sabine Lange-Vogel, die ihr Atelier in Linkenheim-Hochstetten hat, auf den Punkt. Durch den Ausfall von Ausstellungen, Bildverkäufen und sieben fest eingeplanten Hundeausstellungen (die Künstlerin gestaltet sehr viele Tierporträts in Airbrush-Technik) sei ein Einbruch von 90 Prozent zu verzeichnen, so Lange-Vogel. Große Aufträge fehlen, da die aktuelle Situation sich für viele als „zu unsicher“ präsentiert. Keine leichte Situation für Lange-Vogel, zudem sie „keine Unterstützung“ bekommt da sie nicht Hauptverdiener ist.

Eine Hoffnung ist im Moment Weihnachten, wo „vielleicht“ Aufträge kommen. Der Pfinztaler Künstler Pavel Miguel macht ähnliche Erfahrungen, wie er schildert: „Bei mir sind wichtige Termine abgesagt, wie zum Beispiel das jährlich stattfindenden ‘Offene Atelier’ im November oder die Verlängerung meiner Solo-Ausstellung im Karlsruher Cafe Grundrechte.“ Zwar sei es „finanziell wieder eng“, allerdings hat er „Gott sei Dank im Moment noch ein paar Aufträge“.

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