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Mädchen mit Down-Syndrom

Einigung erreicht: Ida aus Linkenheim geht mit ihren Freundinnen in die Grundschule

Der Disput zwischen Behörden und Eltern, die ihre Tochter mit Trisomie 21 in der Grundschule am Ort einschulen wollen, ist beendet. Regierungspräsidium und Schulamt kommen dem Wunsch der Eltern nach: Das Kind bleibt im Ort und erhält eine gezielte pädagogische Begleitung.

Auf zwei Rädern zur Schule: Die sechsjährige Ida Jahraus besucht zum neuen Schuljahr die erste Klasse in Linkenheim. Die Überlegung, das Kind wegen seines Handicaps in eine Förderschule zu schicken, ist damit hinfällig. Foto: Patric Kastner

Ida Jahraus wird zum kommenden Schuljahr, das am 14. September beginnt, an der Grundschule in Linkenheim eingeschult. Das ist das Ergebnis eines neuerlichen Gesprächs zwischen den Eltern des sechsjährigen Mädchens mit Trisomie 21, dem Staatlichen Schulamt und dem Regierungspräsidium Karlsruhe. „Wir freuen uns über dieses Ergebnis unserer Gespräche und sind den Vertretern der beteiligten Behörden dankbar für eine positive Entscheidung und eine gute Lösung“, sagt die Mutter der Sechsjährigen, Simone Jahraus, gegenüber den BNN.

Für die Eltern ist vorrangig, dass ihre jüngste Tochter mit ihren Freundinnen, mit denen sie bisher in den Kindergarten gegangen ist, die örtliche Grundschule besucht – die Schule, die sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen kann: „Ida kommt in die erste Klasse in Linkenheim. Das ist für sie ganz wichtig“, sagt die Mutter.

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