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Quarantäne droht

Warum kaum ein Heimbewohner in Linkenheim-Hochstetten an Heiligabend nach Hause will

Die Bewohner des Seniorenzentrums Geschwister Nees dürfen an Weihnachten zur Familie nach Hause gehen. In Zeiten von Corona ist der Preis jedoch hoch.

Ganz allein: Uwe Bonrath hat keinen Kontakt zu seinen Kindern und Enkeln. Weihnachten wird er ohne Besuch, stattdessen mit viel Fernsehen im Pflegeheim feiern. Foto: Jürgen Klenk

Auf dem Tisch dampft die Gans, unterm Baum stapeln sich Geschenke. „Stern über Bethlehem“ tönt es leise aus dem Radio. Mama, Papa, Oma und Opa blicken in die Runde, sie genießen die Stimmung, den Braten. Die Kleinen aber bekommen vor lauter Aufregung kaum einen Bissen hinunter. Sehnsüchtig starren sie unter den Baum.

Weihnachten wie im Bilderbuch. Weihnachten, wie es dank der angekündigten Lockerungen in diesem Jahr doch noch werden könnte. Wenigstens in etwa. Anders ist die Lage in Alten- und Pflegeheimen. Grundsätzlich dürfen die Bewohner des Seniorenzentrums Geschwister Nees in Linkenheim-Hochstetten zwar zum Sohn, zur Tochter gehen.

Falls sie das Haus aber tatsächlich für längere Zeit verlassen, sind anschließend zehn Tage lang Mahlzeiten mit ihren Mitbewohnern tabu. Und den Wohnbereich dürfen die Heimkehrer nur noch mit FFP2-Maske betreten.

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