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B3 war gesperrt

Gefährliches Gasleck an Tankstelle in Weingarten: Ursache steht fest

Gegen acht Uhr am Mittwoch bemerkte ein Tanklastwagenfahrer, der den unterirdischen Gastank bei der Tankstelle an der Bundesstraße nahe der südlichen Ortseinfahrt in Weingarten befüllen wollte, eine Vereisung an den Armaturen. Er wertete das als Hinweis auf ein Leck und alarmierte die Feuerwehr.

Weiträumig abgesperrt ist die B3 zwischen Ringstraße und Bruchwaldstraße. Ein Gasanlieferer hatte am frühen Morgen ein Gasleck an einer dortigen Tankstelle entdeckt. Foto: tor

Gegen acht Uhr am Mittwoch bemerkte ein Tanklastwagenfahrer, der den unterirdischen Gastank bei der Tankstelle an der Bundesstraße nahe der südlichen Ortseinfahrt in Weingarten befüllen wollte, eine Vereisung an den Armaturen. Er wertete das als Hinweis auf ein Leck und alarmierte die Feuerwehr, berichtete der Kommandant der Feuerwehr Weingarten, Günther Sebold.

Diese rückte mit mehreren Fahrzeugen aus, zusätzliche kamen von der Feuerwehr Stutensee. Die Feuerwehr sorgte mit der Polizei rasch für eine Sicherheitszone um die Gefahrenstelle. Sie nahm die Anlage außer Betrieb, stellte den Brandschutz sicher, sperrte die Umgebung weiträumig ab. Die Bundesstraße wurde für den Verkehr gesperrt, die Fahrzeuge wurden umgeleitet. In der Umgebung wurde laut Polizei vorsorglich eine mögliche Evakuierung angekündigt, die jedoch nicht erforderlich wurde.

Ein Techniker kam unter Polizeibegleitung aus Stuttgart angefahren. Explosionsgefahr habe lediglich in unmittelbarer Nähe des Schachts bestanden, berichtete Sebold.

Eine Fachfirma dichtete das Leck ab, das der Fachmann als ein defektes Ventil feststellte. Das wenige ausgetretene Gas hatte sich verflüchtigt. Als sichergestellt war, dass keine Gefahr mehr besteht, wurde die Sperrung um 11.30 Uhr wieder aufgehoben. Der Verkehr, der über die Ringstraße umgeleitet wurde, konnte wieder über die B3 fließen. Eine zunächst befürchtete größere Verkehrsbeeinträchtigung habe sich glücklicherweise nicht ergeben, schon gar nicht könne man von einem Chaos sprechen, hieß es. Gefahr für die Einwohner habe zu keiner Zeit bestanden, teilt die Polizei mit.

Im Einsatz waren 35 Helfer der Feuerwehren aus Weingarten und Stutensee sowie drei Fahrzeuge der Rettungsdienste und zwölf Einsatzfahrzeuge der Polizei. Bürgermeister Eric Bänziger machte sich am Ort ein Bild von der Lage.

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