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Große Verdienste in seiner Heimatstadt

Ortsvorsteher Ludwig-Wilhelm Heidt aus Staffort ist gestorben

Trauer in Stutensee: Der langjährige Stafforter Ortsvorsteher Ludwig-Wilhelm Heidt ist gestorben. Er war eng mit dem Ort verbunden.

Als Ortsvorsteher und Organisator vieler Veranstaltungen erwarb sich Ludwig-Wilhelm Heidt in seinem Heimatort große Verdienste. Foto: Alexander Werner

Ludwig-Wilhelm Heidt, langjähriger Ortsvorsteher von Staffort und Stutenseer Gemeinderat, ist am Samstag gestorben. Er wurde 69 Jahre alt.

Heidt und Staffort waren über Jahrzehnte untrennbar miteinander verbunden. Der Inhaber einer Brennerei engagierte sich unermüdlich für seinen Heimatort. Seit 2004 war er Ortsvorsteher, dem Gemeinderat Stutensee gehörte er für die Freien Wähler von 1989 bis 2019 an.

In Staffort machte sich Heidt als unermüdlicher Organisator der 900-Jahr-Feier 2010 verdient. Die Förderung der örtlichen Gemeinschaft war für ihn eine Herzenssache.

Heidt stand als Initiator und Organisator hinter vielen Veranstaltungen – etwa dem „Tag der Musik“, Ausstellungen des Volksbundes Kriegsgräberfürsorge, der ihm seine goldene Ehrennadel verlieh, dem Volkstrauertag und dem „Klingenden Advent“.

Viele Veranstaltungen trugen seine Handschrift

Außerdem war der Ortsvorsteher Triebfeder hinter dem „Kleinen Fest der Nationen“, bei dem Stafforter Bürger mit Migrationshintergrund ihr Geburtsland präsentierten. Heidt setzte sich für den Erhalt der Dreschhalle und den mittlerweile beschlossenen Neubau der Mehrzweckhalle ein.

Von der Patenschaft mit dem ABC-Abwehrbataillon in Bruchsal, die der frühere Berufssoldat und Träger des goldenen Ehrenkreuzes der Bundeswehr initiiert hatte, profitierte Staffort. So halfen die Soldaten etwa beim Aufbau der Buden für den Weihnachtsmarkt.

„Idealismus und Leidenschaft für den Ort“, nannte Heidt als einen seiner Grundsätze. „Ohne geht es nicht“, betonte er noch in einem BNN-Artikel, der im Frühjahr dieses Jahres erschienen ist.

Eine Vertrauensbasis mit den Bürgern und eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Ortschaftsrat, dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung waren ihm wichtig.

Heidt war verheiratet und hatte zwei erwachsene Kinder. Im Oktober wäre er 70 Jahre alt geworden.

„Über drei Jahrzehnte hat er die Arbeit der Freien Wähler entscheidend geprägt“, würdigt der Ortsverein den Verstorbenen in seiner Todesanzeige. Man verliere einen „Freund und einen aufrechten Streiter für Stutensee und seine Bürger.“

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