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Jahresrückblick 2023

Monatelange Sperrung des Verkehrsknotens bei Spöck wird für Pendler zur Geduldsprobe

Von April bis Oktober ist der Einmündungsbereich der L560 in die L558 südlich von Spöck gesperrt. Der Umbau hat einen ernsten Hintergrund.

Der Knotenpunkt der L560 und L558 in Stutensee wird bis Oktober 2023 saniert. Das Bild zeigt die Baustelle aus der Luft.
Der Knotenpunkt der L560 und L558 in Stutensee wird von April bis Oktober 2023 saniert. Das Karlsruher Regierungspräsidium lässt dort eine Ampelanlage errichten. Foto: Wolfgang Schuster

Berufspendler können aufatmen: Anfang Oktober, und damit drei Monate früher als geplant, wird der Verkehrsknotenpunkt bei Stutensee-Spöck wieder geöffnet. Eine Ampelanlage soll an der Einmündung der L560 in die L558 für mehr Sicherheit sorgen.

Mit dem Abschluss der Bauarbeiten geht auch die Zeit von Umwegen und Einschränkungen zu Ende, die vor allem Berufspendler nach Bruchsal und Karlsruhe betrifft.

Der Einmündungsbereich der beiden Landstraßen gilt seit Jahren als Unfallschwerpunkt. Besonders beim Abbiegen kommt es immer wieder zu folgenschweren Kollisionen. Ein weiterer Nachteil sind die langen Wartezeiten. Gemeinderat und Ortschaftsrat setzen sich schon lange für eine Lösung ein.

Im April beginnen die Bauarbeiten. Dabei werden Abbiegespuren für Links- und Rechtsabbieger eingerichtet. Für den Fuß- und Radweg installieren Arbeiter Querungshilfen. Sie sollen zusammen mit den Ampelanlagen das Abbiegen erleichtern und die Sicherheit für Fußgänger wie Radfahrer erhöhen.

Regierungspräsidium Karlsruhe erteilt Kreisverkehr bei Spöck eine Absage

Im Zuge des Umbaus wird auch die Fahrbahndecke der L558 erneuert. Ursprünglich sollen die Arbeiten am 22. Dezember beendet sein – die frühere Öffnung des Knotenpunktes ist daher eine freudige Überraschung für betroffene Verkehrsteilnehmer. Die Kosten für die Bauarbeiten in Höhe von 2,9 Millionen Euro trägt das Land.

Die Spöcker Ortsvorsteherin Karin Vogel
Die Spöcker Ortsvorsteherin Karin Vogel setzt sich lange für den Umbau des Knotenpunktes südlich von Spöck ein. Foto: Marianne Lother

Einem Kreisverkehr anstelle einer Ampelanlage erteilt das Karlsruher Regierungspräsidium eine Absage. Man habe die Möglichkeit geprüft, teilt eine Behördensprecherin mit. Allerdings könne die Nebenrichtung durch eine Ampelsteuerung „sehr viel besser integriert werden.“ Bei einem Kreisverkehr müssten Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Norden kommen, mit „unverhältnismäßig langen Wartezeiten“ rechnen.

Für die Spöcker Ortsvorsteherin Karin Vogel (Freie Wähler) ist die Neugestaltung des Einmündungsbereichs deutlich spürbar. „Bislang sind mir keine Unfälle bekannt“, so Vogel. „Außerdem gibt es keine Probleme im Verkehrsfluss.“ Für die Bürger in Spöck habe sich die Situation durch den Umbau verbessert.

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