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Podium für lokale Größen

Santa rockt erneut im Jugendzentrum in Blankenloch

Gleich drei Bands – Big Bad Bull, Rolling-Dices und Bullz On Parade – treten am kommenden Samstag im Jugendzentrum Graubau in Stutensee auf.

Bei der Triple Night „Santa was a Rocker“ im vergangenen Jahr war die Stimmung durchweg gut.
Nach dem Erfolg der Triple Night „Santa was a Rocker“ im vergangenen Jahr gibt es im Graubau am Wochenende eine Neuauflage. Foto: GrauBau

Es wird laut. Denn „Santa was a Rocker“ heißt es beim Graubau in Blankenloch. Unter diesem Namen veranstaltet das Jugendzentrum am kommenden Samstag, 9. Dezember, erneut eine Triple Night. „Wir möchten eine Bühne für gepflegte Rockmusik bieten“, sagt Vlado Draca, Leiter des Jugendzentrums. „Das ist rein für lokale Größen, nicht für überregionale Bands.“

Die Türen öffnen sich um 18.30 Uhr. Los geht es zwischen 19 und 19.30 Uhr mit der Hardrock-Band Big Bad Bull. Sie spielt wie die zweite Band, Rolling-Dices, etwa eine Stunde. Rolling-Dices waren bereits bei „Santa was a Rocker“ im vergangenen Jahr dabei. Die Band bringt Hard- und Classic-Rock auf die Bühne.

„Rolling-Dices kennen wir persönlich schon lange“, sagt Draca. Zwischen ihnen und der Band sei mittlerweile eine Freundschaft entstanden. Als Abschluss übernimmt der Headliner Bullz On Parade die Bühne. Die sechsköpfige Band aus Dettenheim spielt Heavy Metal.

Der kleine Rahmen, in dem die Konzerte stattfinden, stifte Nähe. Maximal 120 Leute passen in den Raum. „Die Stimmung ist immer gut, es ist immer sehr familiär“, sagt Draca. Mit dem Event will der Graubau keine bestimmte Altersgruppe ansprechen. Draca betont: „Solche Veranstaltungen kennen kein Alter und kein Geschlecht, es geht rein um die Musik. Unser Angebot richtet sich an alle, die Bock auf gute Rockmusik haben.“

Im Graubau wachsen zwei Jugendbands heran

Auf die Frage, wie beliebt das Genre bei Jugendlichen ist, sagt er jedoch: „Tendenziell sind die, die diese Musik genießen, ein Stück weit weg von der Jugend. Es gibt aber immer noch Jugendliche, die handgemachte Musik mögen.“ Meist seien das Leute, die selbst Musik machen. Das Durchlaufpublikum fühle sich von dem Genre allerdings weniger angesprochen.

Im Graubau wachsen derzeit zwei Jugendbands heran. „Sie können hoffentlich nächstes Jahr eine halbe Stunde spielen und ein Konzert auch mal von der Bühne runter erleben“, sagt Draca. Das Publikum sei immer sehr wohlgesonnen, auch Bands gegenüber, die noch unsicher sind und nicht ganz rund spielen. Die Besucher würden die Bands trotzdem wie Stars feiern. Das stärke ihr Selbstvertrauen.

Triple Night ist kostenlos

Dieses Mal bleibe es aber bei den drei erfahrenen Bands. Die Resonanz auf das kommende Event sei bisher gut, so Draca. Er hat bereits ein paar E-Mails mit Anfragen für eine Kartenbestellung erhalten. Die Triple Night ist jedoch kostenlos. „Ich rechne damit, dass es wieder voll sein wird. Das ist aber nicht unser Hauptaugenmerk.“ Wichtig sei ihnen, dass die Leute zufrieden sind und den Abend genießen können. Daher sei es ihnen egal, ob es nur 30 Menschen sind oder über 100.

Es ist wichtig, dass man ein bisschen Kultur im ländlichen Kreis hat.
Vlado Draca
Leiter des Jugendzentrums

Auf kostenpflichtigen Eintritt verzichten sie bewusst. „Wenn wir alles auf Kommerz auslegen und versuchen, Gewinn zu generieren, macht das unsere Gesellschaft kaputt“, sagt Draca. „Wir möchten die Möglichkeit geben, gute Musik zu genießen. Es ist wichtig, dass man ein bisschen Kultur im ländlichen Kreis hat.“

Ein Hintergedanke sei es, dass auch Leute, die nicht viel mit dem Genre am Hut haben, in die Musik hineinschnuppern können. Das sei bei kostenpflichtigen Veranstaltungen nicht möglich, man müsse mit dem Kartenverkauf eine Entscheidung treffen und sei weniger experimentierfreudig.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Stutenseer Verein KaLoMo statt. Der Verein sorgt mit Snacks für die Verpflegung. Die Triple Night endet etwa um Mitternacht, spätestens um 1 Uhr morgens.

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