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Ehrenamtliches Team ist mit Freude dabei

Tafelläden und Corona: So ist die Situation in Stutensee

In Stutensee sieht die aktuelle Versorgungslage der Tafelläden gut aus: Es gibt keine Engpässe an Lebensmitteln. Einfach ist die Situation aber nicht, wie der ehrenamtliche Leiter Ulrich Ellinghaus schildert.

Im Einsatz: das Team in der Stutenseer Tafel richtet vor der Eröffnung des Ladens die Ware her. Foto: Nico Fischer

Einen Tafelladen gibt es sowohl in Stutensee-Blankenloch als auch in Linkenheim-Hochstetten und Graben-Neudorf. Dort können Menschen mit geringem Einkommen Lebensmittel und Dinge des alltäglichen Gebrauchs zu günstigen Preisen einkaufen. Das gerade zu Ende gegangene Jahr war auch für die Tafelläden nicht einfach. Die Pandemie und ihre Folgen sorgten und sorgen für herausfordernde Monate für die größtenteils ehrenamtlich Engagierten in den Läden.

Der Tafelladen in Stutensee-Blankenloch war zu Beginn der Pandemie komplett geschlossen. Nach einem kurzen Zeitraum wurde der Betrieb aber wieder aufgenommen, vorerst allerdings ohne das Engagement des ehrenamtlich arbeitenden Teams. Ab dem Frühsommer nahm dieses dann seine Arbeit in dem in der Gymnasiumstraße liegenden Laden wieder auf.

Konstante Anzahl an Kunden

„Die bisherige Mannschaft der Ehrenamtlichen arbeitet weiter wie bisher“ teilt auf Anfrage Ulrich Ellinghaus mit. Er ist ehrenamtlicher Leiter der Tafel Bruchsal, die auch den Standort in Blankenloch betreibt. Aktuell gelten in den Läden die gleichen Vorschriften wie in Supermärkten, zum Beispiel Einlassbeschränkung und Wahrung des Mindestabstands. Man arbeite während der Öffnungszeiten in kleineren Gruppen. Hinsichtlich der Frequenz teilt Ellinghaus mit, dass die Kundenzahlen im Moment konstant seien.

Erst jüngst hat die Tafel in diesem Zusammenhang auf die Folgen der Corona-Pandemie hingewiesen: „Auf einmal kommen Menschen, die sich vorher noch nie mit Tafeln auseinandergesetzt haben“, hieß es von Seiten des Landesverbands Baden-Württemberg. Auch Engpässe bei der Versorgungslage mit Lebensmitteln sind Ellinghaus nicht bekannt.

Auf Spenden angewiesen

Mit Blick auf die Zukunft macht Ellinghaus allerdings deutlich: „Durch den enormen Aufwand an Hilfsmitteln sind wir dringend auf Zuwendungen der Stadt, des Landes und auf Privatspender angewiesen, damit wir weiterhin gute Arbeit leisten können.“

Die Ehrenamtlichen indes sind froh, dass sie wieder im Tafelladen arbeiten können. Kurz vor der begibt sich eine der Mitarbeiterinnen hinter die Theke und freut sich sichtlich auf den Einsatz im Laden: „ Ich rechen alle Preise im Kopf“, sagt sie noch schmunzelnd, bevor die ersten Kunden sich mit Brot, Obst und anderen Lebensmittel eindecken.







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