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Verhandlungen über Fusion

Volksbank Karlsruhe will Spar- und Kreditbank Hardt übernehmen

Die Spar- und Kreditbank Hardt in Eggenstein-Leopoldshafen steht vor einem Zusammenschluss mit der deutlich größeren Volksbank Karlsruhe. Die beiden Genossenschaftsbanken nehmen Gespräche über eine Fusion auf. Die Spar- und Kreditbank Hardt hat Geschäftsstellen in Leopoldshafen, Linkenheim und Eggenstein.

IMAGE-22924 Foto: N/A

Die Spar- und Kreditbank Hardt in Eggenstein-Leopoldshafen steht vor einem Zusammenschluss mit der deutlich größeren Volksbank Karlsruhe. Die beiden Genossenschaftsbanken nehmen Gespräche über eine Fusion auf. Die Spar- und Kreditbank Hardt hat Geschäftsstellen in Leopoldshafen, Linkenheim und Eggenstein.

"Einen entsprechenden einstimmigen Beschluss auf Vorschlag des Vorstands fasste der Aufsichtsrat der Spar- und Kreditbank Hardt bereits am vergangenen Donnerstag, 21. November", teilten die Banken am Freitagvormittag in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.

Die wesentlichen Gründe dieser Entscheidung liegen zum einen in der geografischen Nähe der beiden Institute und dem dadurch in Teilen überschneidenden Geschäftsgebiet.
Aus der Begründung der Banken

"Die wesentlichen Gründe dieser Entscheidung liegen zum einen in der geografischen Nähe der beiden Institute und dem dadurch in Teilen überschneidenden Geschäftsgebiet", heißt es darin weiter. Zum anderen lasse der Zusammenschluss erwarten, dass die Fusionsarbeiten rasch abgeschlossen seien und die "Marktbearbeitung auf hohem Niveau im Sinne der Mitglieder und Kunden fortgeführt" werden könne.

Mitarbeiter wurden am Donnerstag informiert

Die Mitarbeiter beider Häuser wurden der Mitteilung zufolge bereits am Donnerstag informiert.

Gerade kleinere Genossenschaftsbanken stünden vor großen Herausforderungen, heißt es zur Begründung der anstehenden Fusion. "Die anhaltende Niedrigzinsphase, veränderte Kundenbedürfnisse, eine zunehmende Digitalisierung, neue Wettbewerber und eine starke Bankenregulierung, die zu unverhältnismäßigen Kosten- und Aufwandssteigerungen führen, lassen sie nicht unberührt."

"Keine fusionsbedingten Kündigungen"

Klare Prämissen in den nun anstehenden Gesprächen sei: "keine fusionsbedingten Kündigungen, kein Rückzug aus der Fläche, Beibehaltung der in den letzten Jahren getätigten Investitionen und keine grundlegende kulturelle Veränderung."

Ziel sei es, die Verschmelzung von den jeweiligen Vertreterversammlungen bereits im ersten Halbjahr 2020 beschließen zu lassen. Ob dies rückwirkend zum 1. Januar 2020 möglich ist, werde derzeit geprüft.

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