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Fünf Windräder geplant

Widerstand gegen Windkraftpläne in Weingarten: Wie Einwohner um ihren Heuberg kämpfen

Ein großer Investor auf der einen Seite, wütende Einwohner auf der anderen. Das Windkraft-Projekt der EnBW in Weingarten läuft so kontrovers wie viele andere. Ein Treffen mit Gegnern der Pläne am Weingartener Heuberg.

Susanne Görner engagiert sich bei der Weingartener „Gegenwind“-Ortsgruppe. Sie warnt, dass unter anderem der Artenschutz verletzt werde, wenn auf der Fläche hinter ihr Windkraft-Anlagen angebracht würden. Foto: Sebastian Raviol

Nach knapp zwei Stunden scheint noch nicht alles gesagt, aber es wird dann doch langsam kalt. Und die größten Kämpfe stehen dieser Vierer-Gruppe ohnehin noch bevor. Ein Abend am Weingartener Heuberg. Susanne Görner steht vor einem Schild, das auf die Krötenwanderung hinweist. Auch das wird noch eine Rolle spielen. Neben ihr drei weitere Mitglieder der „Gegenwind“-Ortsgruppen aus Weingarten und Walzbachtal. Ihre Mitstreiter wollen nicht mit Namen in der Zeitung stehen. Die Adressen seien seit ihrer Arbeit als Gegner der Windräder vor Ort bekannt, und weitere Anfeindungen wolle man vermeiden, sagen sie.

Die Geschichte, die auf und um den Heuberg spielt, zeigt, wie es mit der Windkraft vor Ort häufig läuft. Es geht um fünf Windräder, Interessen eines Investors, Bürgermeister, die versuchen zu vermitteln. Und um Menschen wie Susanne Görner, die ihre Mitbürger warnen wollen.

„Ich habe mich schon vor der Bewegung engagiert“, setzt Görner an. Sie war bei „Gegenwind Obergrombach-Helmsheim-Kraichgau“, nun geht es um das Projekt vor ihrer Haustür. 100 Aktive haben sie in den Ortsgruppen Weingarten und Walzbachtal, sagt Görner, 1.500 Unterschriften der Bürger.

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