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Kultur im Corona-Lockdown

„Das Kino fehlt als Ort der Begegnung“: Kinemathek Karlsruhe sucht das Gespräch mit Zuschauern jetzt online

Filme schauen kann man im Internet rund um die Uhr – aber nicht darüber reden wie im Kino. Die Kinemathek Karlsruhe will diesem Mangel mit einem besonderen Online-Angebot begegnen.

Das Leben ist eine Baustelle: Michael Endepols, Carmen Beckenbach und Marc Teuscher im leeren Saal der Kinemathek Karlsruhe. Foto: Artis/Uli Deck

Vielleicht kommt das Festival „Cinema Italia!“ ja doch noch auf die Leinwand. „Ich hatte die Filme gerade alle auf unseren Rechner für die Projektionen überspielt, da kam der zweite Lockdown“, sagt Michael Endepols von der Kinemathek Karlsruhe. Die für November angesetzte Filmwoche fiel damit flach.

Festivals als festes Standbein

Ein spürbarer Verlust für die Kinemathek, die in den vergangenen Jahren besondere Festivals zu einem festen Standbein ausgebaut hat. „Cinema Italia!“ ist eine der beliebtesten Reihen. „Da hatten wir mit den sechs Filmen, die jährlich präsentiert werden, auch schon 800 bis 900 Besucher, einmal sogar knapp 1.000“, sagt Endepols, der seit rund 30 Jahren zum Team der Kinemathek gehört.

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