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Kundgebung am Samstag geplant

Kirchen kritisieren als Gottesdienst getarnte Querdenken-Demo in Karlsruhe

Darf eine politische Kundgebung als „Gottesdienst“ angemeldet werden? Nein, sagen die Oberhäupter der christlichen Karlsruher Kirchen. Stein des Anstoßes ist eine geplante Kundgebung von „Querdenken721“ am Samstag, 6. Februar, auf dem Karlsruher Messplatz.

Ohne Maske, aber mit Abstand: So haben Anhänger der Querdenken-Bewegung schon einmal auf dem Messplatz in Karlsruhe demonstriert. Foto: Jörg Donecker

Die Ankündigung einer Demonstration gegen die Pandemie-Politik der Bundesregierung als „Politischer Gottesdienst für alle Opfer der Corona-Maßnahmen“ mit Pfarrer Lothar Mack als Gastredner stößt bei den christlichen Kirchen in Karlsruhe auf Widerstand.

„Das Wort Gottesdienst wird hier instrumentalisiert und missbraucht. Damit leiten die Initiatoren die Menschen vorsätzlich und auf inakzeptable Weise in die Irre“, heißt es in einer Mitteilung, die vom katholischen Stadtdekan Hubert Streckert, dem evangelischen Stadtdekan Thomas Schalla sowie Vertretern der christlichen Freikirchen unterzeichnet wurde.

Eingeladen zur Kundgebung am Samstag, 6. Februar, um 14.30 Uhr auf dem Messplatz hat die Initiative „Querdenken 721“ aus Karlsruhe. Beim Ordnungsamt wurde eine Demonstration mit bis zu 750 Teilnehmern angemeldet. Gegner der Querdenken-Bewegung wollen eine Gegendemonstration anmelden.

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