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Spitzensport auf dem Marktplatz

Knapp 1.000 Zuschauer erleben Leichtathletik zum Anfassen bei „Karlsruhe springt“

Leichtathletik zum Anfassen erlebten rund 1.000 Besucher am Samstagnachmittag bei dem Event „Karlsruhe springt“. Für das Spektakel wurde der Marktplatz in eine Leichtathletik-Arena verwandelt.

Hochsprung mitten auf dem Marktplatz: Für die knapp 1.000 Zuschauern war das Event „Karlsruhe springt“ Leichtathletik zum Anfassen. Foto: Reinhard Sogl

Als das Rathaus-Glockenspiel um 17 Uhr am Samstag verklungen war, spielte auf dem zur temporären Leichtathletik-Arena umgestalteten Karlsruher Marktplatz die Musik: Acht Stabhochspringerinnen und sechs Weitspringer nahmen Anlauf auf den beiden Stegen, um beim City-Event „Karlsruhe springt“ die Sieger der spektakulären Freiluftveranstaltung zu küren.

Es ist super, dass wir den Sport in die City und zu den Menschen gebracht haben.
Martin Lenz, Karlsruher Sportbürgermeister

Es war Leichtathletik zum Anfassen im übertragenen Sinne, die den rund 1.000 Zuschauern zwischen Pyramide und Ludwigs-Brunnen bei freiem Eintritt geboten wurde. Zutritt zum abgesperrten Areal hatte nur, wer geimpft, genesen oder getestet war.

Live-Ersatz für Indoor Meeting

Das Sprung-Spektakel hatte die Karlsruher Event- und Marketing GmbH organisiert, um den Leichtathletik-Fans der Region einen Live-Ersatz zu bieten für das Ende Januar nur als Online-Veranstaltung durchgeführte Indoor Meeting in der Europahalle.

Für das Sprung-Spektakel wurde der Marktplatz in eine Leichtathletik-Arena verwandelt. Foto: Reinhard Sogl

Der Spitzensport-Event bildete den Abschluss des Breitensport-Tages in der Innenstadt, wo sich zuvor ab 11 Uhr mehr als 20 Karlsruher Vereine präsentierten. Ihre Mitmach-Angebote erfreuten sich auch dank des perfekten Wetters großen Zuspruchs.

Für Sportbürgermeister geht Traum in Erfüllung

„Die Breite braucht die Spitze und umgekehrt. Es ist super, dass wir den Sport in die City und zu den Menschen gebracht haben“, befand der Karlsruher Sportbürgermeister Martin Lenz. Ein Traum sei in Erfüllung gegangen.

Ehe die Athletinnen und die Athleten zur Tat schritten, gedachten die Meeting-Macher des vor einer Woche plötzlich verstorbenen Leichtathletik-Fernsehjournalisten Wolf-Dieter Poschmann. Der langjährige ZDF-Sportchef war bei fast allen 36 Meetings vor Ort, als Kommentator oder als Hallensprecher. „Wolf-Dieter Poschmann war die Stimme der deutschen Leichtathletik. Und wir verlieren mit ihm ein Mitglied der Meeting-Familie“, sagte Meeting-Direktor Martin Wacker.

Die Sieger:

Weitsprung: 1. Henrik Flatnes 7,98 Meter, 2. Ingar Kiplesund 7,89 (beide Norwegen).

Stabhochsprung: 1. Tina Sutej (Slowenien) 4,71 Meter, 2. Iryna Zhuk (Belarus) 4,66 Meter.

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