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Fürther Offensiv-„Killer”

KSC-Coach Eichner will auf alles vorbereitet sein

Unterschreiben würde es beim KSC sicher gerne jeder, dass die Zweitliga-Partie am Sonntag (Anpfiff 15.30 Uhr) in Fürth das letzte Spiel in dieser Saison für den Karlsruher SC wird – allerdings nur sofern die Badener sich dabei den direkten Klassenverbleib sichern.

RAK_2625 Foto: Hora

Um aber das Finale und den Klassenerhalt feiern zu dürfen, bedarf es gleich zwei für die Blau-Weißen gute Ergebnisse. Der KSC muss bei der Spielvereinigung Greuther Fürth gewinnen und der FC Nürnberg, aktuell auf Platz 15 der Tabelle, müsste seine Partie in Kiel zumindest mit einem Unentschieden beenden oder verlieren.

Auf die Zwischenstände Nürnberg, Dresden und Wiesbaden werde er dennoch während des Spiels achten. „Die beiden Mannschaften sind in der Tombola drin und ich will auf alles vorbereitet sein“, sagte Christian Eichner auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Zwar könnte Wiesbaden dem KSC den Relegationsplatz nur streitig machen, wenn bei einem Wehener Sieg und einer zeitgleichen KSC-Pleite die riesige Tordifferenz aufgeholt würde, aber ein Sieg gegen Fürth wäre für den Kopf auch wichtig.

Das ist Quark für mich!
Christian Eichner, KSC-Trainer

Was definitiv für ihn keine Rolle spiele sei die Rivalität zwischen Nürnberg und Fürth und die Möglichkeit, dass Fürth verliere, um Nürnberg den Abstieg zu bescheren. „Das ist Quark für mich. Da wird kein Spieler daran denken und mich interessiert es auch nicht. Wir haben hier genug zu tun”, sagt Eichner.

„Killer” in der Offensive

Mit den Gastgebern in Fürth erwarte er eine „sehr gute Fußballmannschaft” mit „sehr gutem Positionsspiel” und richtigen „Killern” in der Offensive. „Da erwartet uns ein großes Stück Arbeit.” Sicher werde eine Phase im Spiel kommen, wo der KSC alles auf den Rasen werfe und dann sehe, was dabei rauskommt. „Am 34. Spieltag bekommt jeder zumeist das, was man als Arbeitsnachweis für das gesamte Jahr verdient hat.”

Marc Lorenz wird in Fürth gelbgesperrt fehlen, Janis Hanek (Kreuzband) ebenso. Kyoung-Rok Choi hat noch mit Nachwirkungen seines Kreuzbandrisses zu kämpfen. bei Lukas Fröde, Burak Camoglu und Marco Djuricin schaue man von Tag zu Tag. Auch bei Änis Ben-Hatiras heißt es abwarten. Er absolviere heute ein leichtes Lauftraining, dann schaue man wie es sich entwickelt.

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