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Spielausrichtung zu defensiv?

KSC-Coach zum Spiel gegen Dynamo Dresden: "Der Ist-Zustand ist nicht Valencia - wir sind Aufsteiger"

Drei Niederlagen in Folge hat sich der Karlsruher SC nun in der Zweiten Liga geleistet. Schönreden lässt sich der Auftritt des KSC bei Ligaschlusslicht Dynamo Dresden nicht wirklich. Trainer Alois Schwartz sah in der 0:1-Pleite eine, die man aufgrund des Auftritts so akzeptieren müsse.

RAK_2609 Foto: Hora

"Wenn man im letzten Drittel so arbeitet kann man auch kein Tor schießen. Es war einfach nicht gut. Wir haben uns das anders vorgestellt", sagte er auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

Nach der Analyse habe man festgestellt, dass es "sehr ordentlich war gegen den Ball". Der KSC habe aber ein "sehr unglückliches Gegentor" bekommen. "Die erste Halbzeit haben wir mit dem Ball nicht gut gespielt", so der Trainer.

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In der zweiten Halbzeit sei das besser gewesen. Der Mut habe aber gefehlt. Gegen Kiel werde es ein anderes Spiel geben. "Das erwarte ich von der Mannschaft", sagte Schwartz. Es sei schwer in die Köpfe der Spieler zu sehen, um  zu erkennen, warum sie diese Leistung gegen Dresden abgerufen hatten. "Manchmal geht's nicht. Keine Ahnung warum."

Geduld bewahren

Man müsse die Geduld bewahren. Man könne als Aufsteiger auch mal abrutschen. Zumal nun nicht der 25. Spieltag sei, so der KSC-Coach. Das Umfeld sehe es oft nicht, dass man der Aufsteiger sei. "Der Ist-Zustand ist nicht Valencia, wir sind Aufsteiger", mahnte Schwartz.

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Tor kam "aus dem Nichts"

Auch Oliver Kreuzer erklärt, dass in Karlsruhe die Erwartungen hoch sind. "Wir wissen, dass wir mit Widerständen leben müssen. Wir sind gut gestartet, haben ein tolles Jahr 2019 hinter uns, aber es beschissen beendet", sagt Kreuzer.

Man könne auch 1:0 in Dresden verlieren. "Das Tor kam wirklich aus dem Nichts. Ich habe auch gesehen, dass wir im Spiel nach vorne schlecht waren."

Spielausrichtung zu defensiv?

Kreuzer sagte aber, er vertraue der Mannschaft, dass sie auch gestern alles gegeben habe. Es sei nur die Frage, ob die Spielausrichtung "einen Tick zu defensiv" gewesen sei. Diese Frage habe sich der KSC auch selbst gestellt.

Am Trainer rüttle man nicht, so Kreuzer. "Wir haben ein Spiel gespielt und sind nicht in ein Debakel gelaufen." Durch ein Glückstor habe der KSC verloren.

So erwarte man am Samstag ein anderes Spiel und einen anderen Auftritt. "Mit Sicherheit muss man an Schrauben drehen", so Schwartz. Personell oder taktische Ausrichtung? Das werde man sehen.

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