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Karlsruher SC startet in Saison

KSC-Fans fiebern Zweitliga-Auftakt entgegen

Mit dem Auswärtsspiel beim SV Wehen Wiesbaden (Sonntag, 15.30 Uhr) startet der KSC in die neue Zweitliga-Saison. Nicht nur der badische Traditionsclub selbst, sondern auch seine Fans haben lange darauf gewartet und reisen deshalb mit vielen Anhängern nach Hessen.

Stadionübersicht des Karlsruher Wildparkstadions mit Blick auf die Haupttribüne. Foto: Uli Deck/dpa/Archiv

Mit dem Auswärtsspiel beim SV Wehen Wiesbaden (Sonntag, 15.30 Uhr) startet der KSC in die neue Zweitliga-Saison. Nicht nur der badische Traditionsclub selbst, sondern auch seine Fans haben lange darauf gewartet und reisen zahlreich nach Hessen.

Unter dem Motto "Macht Wiesbaden zum Heimspiel" wollen die KSC-Anhänger in der BRITA-Arena für Heimspiel-Atmosphäre sorgen. Die Ticket-Nachfrage war so hoch, dass der SV Wehen Wiesbaden noch zwei weitere Blöcke für die KSC-Fans geöffnet hat, die mittlerweile auch ausverkauft sind.

Knapp eine Woche später kommt es dann am Samstag, 3. August, 13 Uhr, im Wildpark zum ersten Heimspiel gegen die SG Dynamo Dresden. Ein Gegner, an den sich noch viele KSC-Fans gut erinnern können. Damals, im Mai 2017, spielten sich verrückte Szenen um den Wildpark ab. Verkleidet in Militäruniform marschierten die Dresdener Anhänger mit Tarnfarbe im Gesicht unter dem Motto "Krieg dem DFB" ins Stadion, es gab mehrere Verletzte. Die aktive Fanszene der SG Dynamo Dresden hat sich, so ist in den gängigen Foren zu lesen, dazu entschlossen, dem Spiel fernzubleiben.

Die KSC-Fans feiern den langersehnten Zweitliga-Auftakt im heimischen Wildpark dann quasi unter sich. Und dieser ist für sie mit einer wichtigen Neuerung verbunden: Statt sich wie bisher im Clubhaus zu treffen, wartet auf die Blau-Weißen-Anhänger ein neuer Fan-Treff im Form eines mobilen Baus direkt daneben.

KSC-Clubhaus wird nach der Saison abgerissen

Denn: Das KSC-Clubhaus vor der Haupttribüne des Wildparkstadions, seit Jahrzehnten die Anlaufstelle für alle Fans, wird im Zuge des Stadionneubaus zum Ende der Saison 19/20 abgerissen. Schon jetzt schafft der Verein für die Zeit, bis das neue Stadion komplett fertiggestellt ist, eine tolle Übergangslösung. Ganz zu ist das Clubhaus aber nicht. Im Erdgeschoss entsteht für das letzte Jahr vor dem Abriss gleichzeitig ein zusätzlicher Bereich in Form einer einzigartigen Pop-Up-Lounge. "Bevor die Räume eine Saison lang leer stehen, haben wir so die Möglichkeit, bereits jetzt neue Konzepte im Hinblick auf das neue Stadion zu testen", so KSC-Geschäftsführer Michael Becker.

Mobiler Fantreff bietet Platz für 400 Personen

Der mobile Fantreff neben dem Clubhaus wird pünktlich zum ersten Heimspiel fertig sein und bietet auf einer Fläche von etwa 420 Quadratmetern Platz für rund 400 Personen. Der Standort wird aber nicht immer der gleiche sein. Wie der Club in einer Pressemitteilung meldet, soll der mobile Bau in den nächsten Jahren bis zur Fertigstellung des Stadions mehrmals umziehen. Der Verein schließt auch einen Platz hinter der provisorischen Nordtribüne, also möglichst nah an den KSC-Fans, nicht aus. Dies hänge aber von ausstehenden Genehmigungen ab.

"Der Stadionneubau stellt uns und unsere Fans vor einige logistische Herausforderungen. Wir sind uns dennoch sicher, mit dem neuen Fantreff eine optimale Lösung für die Übergangszeit gefunden zu haben, die allen KSC-Fans im Prinzip nur Vorteile bietet", so Becker.

Wer das Spiel nicht im Stadion sehen kann, kann den BNN-Live-Ticker verfolgen.

BNN/nil
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