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Umgang mit Gift nicht geregelt

„Man darf es kaufen, aber nicht anwenden”: Warum Wespen-Sprays frei erhältlich sind

Wespen können nerven. Wer ein Wespennest im Garten oder etwa im Rollladenkasten hat, kann ein Lied davon singen. Allerdings: Das Töten von Wespen ist nicht ohne weiteres erlaubt. Warum haben Gartenmärkte und Online-Shops dennoch Wespengift im freien Verkauf?

Eigentlich dürfen Wespen nicht getötet werden. Dennoch sind Gifte für genau diesen Zweck im Handel frei meist frei erhältlich. Foto: Z1004 Peer Grimm

Hans-Michael Pfirrmann ist einer von mehreren Bienenbeauftragten der Stadt Karlsruhe und zudem im Imkerverein aktiv. Auch er ist wohl kein Fan von schmerzenden Wespenstichen. Dennoch hat er eine relativ klare Meinung zu frei verkäuflichen Wespensprays und -schäumen: „Aus monetären Gründen werden da Dinge verkauft, die im Garten eigentlich nichts zu suchen haben.”

Die Verfügbarkeit von Giften zum Einsatz gegen Wespen gehöre beschränkt, sagt er: „Wer sich im Baumarkt mit solchen Mitteln eindeckt, müsste von einem speziell geschulten Mitarbeiter darauf hingewiesen, dass er sie nicht so ohne Weiteres einsetzen darf.” Allerdings: In der Realität hätten viele Kunden vor dem Kauf nicht mal Kontakt zum Giftbeauftragen – erst recht nicht, wenn sie die Chemikalien im Internet bestellen.

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