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Vater mit Risiken und Nebenwirkungen

Wie Napoleon das Leben der Großherzogin Stephanie von Baden beherrscht hat

Am 5. Mai 1821 stirbt Napoleon Bonaparte auf St. Helena. Mit seinen Kanonen hat er großen Teilen Europas seinen Willen aufgezwungen, durch Heiratspolitik seine Macht zu sichern gesucht. Ein Spiel mit Risiken und Nebenwirkungen.
8 Minuten
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„Er ist nicht mehr, er, vor dem die Welt erzitterte. Er, den die Könige der Erde vergötterten und den sie verrieten“. Napoleon ist schon zwei Monate tot, als Großherzogin Stephanie von Baden diese Worte in ihr Tagebuch schreibt. Am 5. Mai 1821 ist der Verbannte auf St. Helena im Südatlantik seinem Magenkrebs erlegen. In Baden kommt die Nachricht erst im Juli an.

„Er ist gestorben auf einem Felsen, mehr als tausend Meilen entfernt von seiner Familie“, klagt die verwitwete Großherzogin. Sein Clan lag Napoleon am Herzen. Doch so wie er Europa seinen Willen aufzwang, hat er ohne Rücksicht auf Risiken und Nebenwirkungen auch über das Leben seiner Angehörigen bestimmt.

Stephanie von Baden ist Napoleons Adoptivtochter. Sie muss mit den Spätfolgen von Napoleons Familienpolitik ebenso zurechtkommen wie ihre Cousine Hortense, die Ex-Königin von Holland, die jetzt im Exil am Bodensee lebt.

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