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Mehr als 100 Leuchten

Thomas Fuchs dokumentiert in seinem virtuellen Neonmuseum bunte Leuchtreklame in Karlsruhe

Pulsierende Kringel, flackernde Schrift: Mit seinem Smartphone hält Thomas Fuchs Leuchtreklame in Karlsruhe fest. Seit 2018 ist so ein beachtliches virtuelles Museum entstanden. Doch vollständig wird seine Sammlung wohl niemals sein - aus einem bestimmten Grund.
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Karlsruhe ist nicht Las Vegas. Karlsruhe ist auch nicht Tokio. Dennoch leuchtet die Fächerstadt. An etlichen Ecken flackert grüne Schrift, pulsieren rosafarbene Kringel, strahlen gelbe Brillengestelle. Thomas Fuchs ist fasziniert von den bunten Leuchtreklamen, die er liebevoll Neons nennt. Der Karlsruher schießt mit seinem Smartphone systematisch Fotos von Neonröhren in Karlsruhe und stellt sie auf seine Webseite im Netz. So ist seit Anfang 2018 ein beachtliches virtuelles Neonmuseum entstanden.

„Ich war schon immer technikinteressiert. Vor allem finde ich dabei geschichtliche Aspekte spannend: Was wurde wann von wem erfunden und wie entwickelte sich die Technologie,“ erklärt der gelernte Nachrichtentechniker Thomas Fuchs, wie er auf die dazu kam.

2017 sprangen Fuchs die schillernden Leuchtröhrenreklamen ins Auge, die oft Neonreklamen genannt werden - was aber technisch nicht immer korrekt ist. „Ich fand es interessant, was man mit Glas, Gas, Elektrizität und Kreativität schaffen kann. Gerade die älteren Anlagen versprühen ja einen gewissen Charme“, schwärmt der jetzige Software-Berater. Diese Initialzündung ließ sein Projekt „explodieren“. Und es wuchs und wuchs. Und das tut es immer noch.

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