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Bauarbeiten in Pfinztal

Stau vor den Behelfsampeln in Berghausen – zumindest eine Baustelle ist bald Geschichte

Die Autofahrer und Anwohner in Berghausen müssen aktuell gleich unter zwei Baustellen leiden. Ende Juli soll zumindest die Wöschbacher Straße wieder komplett befahrbar sein.

Kein Durchkommen: Die Wöschbacher Straße in Berghausen bleibt in Teilbereichen noch gut eineinhalb Monate gesperrt. Gleichzeitig wird an der B293 gearbeitet. Foto: Klaus Müller

Die immerhin bedingt gute Nachricht zuerst: Gegenwärtig liegen der Pfinztaler Gemeindeverwaltung keine Hinweise auf weitere Verzögerungen vor. „Wir liegen mit den Arbeiten in der Wöschbacher Straße in Berghausen im Zeitplan“, bestätigte auf BNN-Nachfrage Tamara Schönhaar.

Ende Juli sollen nach Auskunft der Leiterin des Fachbereiches Umwelt und Stadtentwicklung die Baumaßnahmen in der gesamten Wöschbacher Straße abgeschlossen sein; einschließlich einer letzten kompletten Straßensperrung zwischen der Steigstraße und der Brunnenstraße. „Es folgen noch Markierungsarbeiten – dies aber unter laufendem Verkehr.“

Dass die Sanierung der Wöschbacher Straße eigentlich schon längst ihr Ende hätte finden sollen, beschreibt die Kehrseite der guten Nachricht. Weil dem aber nicht so ist, überschneiden sich in Berghausen zwei Straßenprojekte, die Arbeiten an der B293 und die an der Wöschbacher Straße. Laut Schönhaar tauschen sich die Gemeinde und das Regierungspräsidium wöchentlich über den Fortschritt der Straßenarbeiten aus.

Baustellen in Berghausen: Anwohner und Autofahrer bemängeln zu kurze Grünphase

Geduld müssen vor allem noch die Anwohner im Wohngebiet haben, das an die Wöschbacher Straße grenzt. Da geht es teilweise richtig wild zu – eben dann, wenn sich der gesamte Umleitungsverkehr durch die teilweise engen Straßen windet. Auch Lkw, zum Beispiel Zulieferer, denen eigentlich eine andere Umleitungsstrecke zugewiesen wird, wurschteln sich durchs Wohngebiet. Das wiederum führt zu noch längeren Staus- und Wartezeiten vor der Behelfsampel in der Breitenfeldstraße.

Überhaupt: Immer wieder bemängeln Autofahren und Anwohner, dass die Grünphase der dortigen Behelfsampelschaltung viel zu kurz ist. Je nachdem, wie der Vordermann gedenkt loszufahren – von schlafend, über gemütlich, bis einigermaßen zügig – schaffen allenfalls vier bis fünf Autos (und weniger) die Grünphase. Die Folge: Der Rückstau in die Wohnsiedlung nimmt stetig zu.

Berghausen sollte eigentlich schon großräumig umfahren werden

Im Zeitplan liegen nach Auskunft der Verwaltung die Arbeiten an der B293, im Bereich der Grundwasserwanne. Gesperrt ist zurzeit die Fahrbahn in der Wanne von Wöschbach kommend. Im nächsten Schritt folgt die Sperrung der gegenüberliegenden Fahrbahn. Spätestens zum Beginn der Sommerferien müsste der Bereich fertig sein. Eine erste Vollsperrung der B293 von der Grundwasserwanne in Richtung Jöhlinger Straße (nach Bretten) ist für Anfang der Sommerferien geplant.

Vom Schleichverkehr abgehängt wird dann die Gewerbestraße. Kurzum: Berghausen muss großräumig umfahren werden. Das sollte eigentlich schon derzeit der Fall sein. Darauf weist eine großräumige Beschilderung hin. Es gibt aber nach wie vor etliche Verkehrsteilnehmer, insbesondere Lkw-Fahrer, die geflissentlich – oder wie auch immer – diese Beschilderung übersehen. Die Folge sind längere Staus und Wartezeiten im Bereich der Grundwasserwanne.

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