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Noch keine Ruhe

Streit um ehemalige Flüchtlingsunterkunft in Pfinztal: Landrat schreibt an Bürgermeisterin

Der Streit um die Nutzung der ehemaligen Unterkunft für Flüchtlinge in Pfinztal geht weiter. Beim Monteurshotel in Söllingen sieht Landrat Schnaudigel eine Fehleinschätzung des Pfinztaler Gemeinderats.

Streitobjekt: Die Gemeinschaftsunterkunft in Pfinztal-Berghausen Foto: Klaus Müller

Gleich zu Beginn seines Briefs an die Pfinztaler Bürgermeisterin Nicola Bodner schreibt Landrat Christoph Schnaudigel: „Über die derzeitige auch wieder öffentlich ausgetragene Diskussion um die Gemeinschaftsunterkunft in Pfinztal wundere ich mich doch sehr.“ Das Schreiben liegt den BNN vor.

Bei dem behördlichen Disput zwischen Pfinztal und dem Landratsamt geht es – wie berichtet – um einen Bebauungsplan: Auf dem Areal Sonnenberg-Salbusch, am Ortsausgang von Berghausen Richtung Walzbachtal gelegen, will die Gemeinde ein „urbanes Gebiet“ entwickeln. Die Planung schließt die Nutzung eines Beherbergungsbetriebs aus.

Solch ein Antrag auf Nutzungsänderung wurde aber vom Eigentümer (Workerhome 24) eines dortigen Gebäudekomplexes gestellt, in dem sich eine vom Landkreis betriebene Gemeinschaftsunterkunft befindet. Dem Antrag auf Nutzungsänderung in ein Monteurshotel untersagte der Gemeinderat seine Zustimmung. Das Baurechtsamt (angesiedelt im Landratsamt) kassierte den Gemeinderatsbeschluss und erteilte dem Vorhaben das „Einvernehmen“.

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