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Wenig übrig vom Gehalt

Mieten für Obdachlosenunterkunft: Familie zahlt in Pfinztal 1.400 Euro im Monat

Ein Familienvater arbeitet, doch durch die Gebühren der Pfinztaler Obdachlosenunterkunft bleibt am Ende des Monats kaum Geld übrig. Die Gemeinden aus der Region haben verschiedene Modelle. Nicht in allen Fällen zahlt der Staat.

Kaum noch bezahlbar ist für ein syrisches Ehepaar die Wohnung in einer Obdachlosenunterkunft. Foto: Klaus Müller

„Hier, sehen Sie selbst.“ Adil (Namen aller Familienmitglieder geändert) deutet auf das Papier. Da steht es Schwarz auf Weiß. 1.422 Euro muss der 39-jährige Syrier monatlich an Miete bezahlen. Für 80 Quadratmeter – in einer Obdachlosenunterkunft der Gemeinde Pfinztal.

Unlängst waren es noch 1.188 Euro. Dann erhöhte die Gemeinde, auch namens des Gemeinderates, die Gesamtmietkosten. Adil, Vater von vier Kindern im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren, zahlt die Miete aus eigener Tasche. Er arbeitet festangestellt bei einer Firma, die Häuser dämmt. Seinen Nachnamen will er zum Schutz nicht in der Zeitung lesen.

Einschließlich des Kindergeldes geht deutlich über die Hälfte des monatlichen Familieneinkommens für die Miete in der Obdachlosenunterkunft drauf.

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