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Nur wenige Geschäftsreisende als Gäste

Wie sich ein Luxushotel in Pfinztal durch den Corona-Lockdown kämpft

Hotels und Gastronomie leiden besonders unter dem Lockdown. Da sind jetzt Kurzarbeit und Kreativität angesagt, um die Krise zu meistern.

Trotz Lockdown im Dienst: Helen Werz, Auszubildende im zweiten Lehrjahr, in der Rezeption der „Villa Hammerschmiede“. Im Hotel dürfen derzeit nur Geschäftsreisende beherbergt werden, trotzdem gibt es schon jetzt viele Buchungen von Privatleuten für das kommende Jahr. Foto: Thilo Kampf

Wo sonst um diese Zeit ein weihnachtliches Ambiente in malerischer Umgebung Gäste aller Altersklassen anzieht, herrscht derzeit gähnende Leere. Die Rede ist von der „Villa Hammerschmiede“, dem einzigen Luxushotel in der Hardt, das aktuell mit fünf Sternen ausgezeichnet ist.

Die Anlage zwischen Söllingen und Kleinsteinbach, 1893 errichtet, leidet wie alle anderen Hotels unter dem Lockdown. „Wir haben derzeit gerade mal zwei Gäste“, berichtet Hoteldirektor Eric Giese, „beides Geschäftsleute“. Die versorgt der Chef persönlich, mitunter von einer Auszubildenden unterstützt, mit Frühstück, das ans Zimmer gebracht wird. Mehr geht aktuell nicht.

Vom erneuten Lockdown sei er „nicht überrascht worden“, erzählt Giese beim Plausch am prasselnden Kaminfeuer. Auch, dass dieser bis kurz vor Weihnachten verlängert wird, habe er schon befürchtet. Seine 43 Mitarbeiter sind alle in Kurzarbeit; im Hotel sind vier, fünf Kräfte aktiv, die das Gebäude am Laufen halten.

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