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Ist der Landkreis Karlsruhe eine Inklusionswüste?

Mutter aus Pfinztal sucht verzweifelt Hortplatz für ihren Sohn im Rollstuhl

Der achtjährige Finn Steinhübel, der im Rollstuhl sitzt, soll nach der Schule zu einer Tagesmutter anstatt zu anderen Kindern in den Hort. Denn in seiner Heimatgemeinde Pfinztal gibt es kein inklusives Angebot. Seine Mutter kämpft für sein Recht an Teilhabe.

Möchte dazugehören: Mit dem Schul- und Hortbesuch an seinem Wohnort könnte der achtjährige Finn Steinhübel Freundschaften schließen, die soziale Kontakte auch in seiner Freizeit ermöglichen würden. Foto: Birgit Toderas

„Dass Finn so normal wie möglich behandelt wird“, das wünscht sich Birgit Toderas für ihren achtjährigen Sohn, der aufgrund von Sauerstoffmangel während der Geburt und der daraus resultierenden Entwicklungs- und Bewegungsstörung im Rollstuhl sitzt.

„Zur Normalität gehört leider nur der ständige Kampf mit Schulamt, Schule, Ämtern und zuletzt der Heimatgemeinde. Statt ein wohlwollendes Vorgehen zugunsten von Teilhabe und Inklusion, stoßen wir oft auf Stolpersteine durch Einhaltung von Formalien, Ignoranz oder Gleichgültigkeit — auch gegen das Kindeswohl“, klagt Toderas an.

Finn muss zur Toilette getragen werden

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