Skip to main content

Vollsperrung bleibt bestehen

Sanierung von B293 und B10 in Berghausen verzögert sich erneut

Die B293 bleibt noch länger gesperrt, als ursprünglich geplant. Schuld sind schlechtes Wetter und mehrere Wasserohrbrüche.

Die Straßenbauarbeiten auf der B293 in Berghausen sorgen schon seit Ende Juli für eine Vollsperrung und erhebliche Umwege für die Verkehrsteilnehmer. Foto: Rake Hora

Die Sanierungsarbeiten auf der B293 und der B10 in Pfinztal-Berghausen verzögern sich erneut. Darüber informierte das Regierungspräsidium Karlsruhe (RP) in einer Pressemitteilung.

Seit Ende Juli 2021 wird die B293 in Berghausen unter Vollsperrung saniert. Parallel dazu wird auch die Grundwasserwanne auf der B293 und K3541 abschnittsweise saniert. Seit 20. September haben außerdem die Arbeiten auf der B10 in Berghausen ab der Einmündung B293 in Richtung Pforzheim begonnen.

Die Hauptarbeiten an der B293 und in der Grundwasserwanne können laut RP voraussichtlich erst am 12. November beendet werden. Durch Wasserrohrbrüche und schlechte Witterung könnten die noch ausstehenden umfangreichen Arbeiten trotz hohen Personal- und Geräteeinsatzes nicht, wie ursprünglich geplant, eine Woche früher abgeschlossen werden.

Arbeiten verzögern sich auch auf der B10 Richtung Pforzheim

Auch auf der B10 in Richtung Pforzheim verzögern sich die Asphaltarbeiten, da es auch dort Wasserrohrbrüche gab. Daneben müssen als zusätzliche Leistungen Schadstellen in der untersten Asphaltschicht ausgebessert werden. Die noch ausstehenden Bauarbeiten, insbesondere die Asphaltarbeiten, sind stark witterungsabhängig, sodass sie voraussichtlich erst zum 22. November abgeschlossen werden können.

Ab Samstag, 13. November, verlagern sich die Arbeiten auf der B293 in den Bereich zwischen Oberlinstraße und der Einmündung in die B10. Parallel dazu starten die Arbeiten an der B10 in Richtung Karlsruhe im Bereich der Einmündung B293 bis zur Kaltenbergstraße. In beiden Abschnitten kommt es zu einem Vollausbau bis zu einer Tiefe von 75 Zentimetern. Teilweise muss dabei zusätzlich ein Bodenaustausch mit einer Stärke von rund 30 Zentimetern vorgenommen werden. Außerdem werden die Ampeln an der Einmündung B293/B10 und der Fußgängerquerung an der Seltenbachstraße erneuert.

Nord-Ost-Verbindung soll ab Dezember wieder befahrbar sein

Durch die Vollsperrung des Einmündungsbereichs werden alle drei Äste der Bundesstraßen temporäre Sackgassen, bei denen keine Fahrbeziehung über Eck mehr möglich sind, schreibt das Regierungspräsidium. Die Arbeiten im Einmündungsbereich sollen voraussichtlich am 1. Dezember enden, sodass anschließend wieder die Nord-Ost-Verbindung in beide Richtungen befahrbar ist.

Nach Abschluss der Sanierung des Einmündungsbereichs wird außerdem der bisher ausgesparte Bereich der B293 zwischen Einmündung und Grundwasserwanne saniert. Wegen der dortigen Fahrbahnbreiten kann die Sanierung dieses Abschnitts halbseitig erfolgen. Eine Befahrung der Fahrbahn soll mittels einer Ampel im Wechselverkehr für beide Fahrtrichtungen möglich sein.

An der B10 in Richtung Karlsruhe werden die Arbeiten, stets in Abhängigkeit von den Witterungsverhältnissen, voraussichtlich bis 18. Dezember ausgeführt. Um einen möglichst langen Abschnitt der B10 noch in diesem Jahr zu sanieren und bei einer möglichen Unterbrechung die Befahrbarkeit trotzdem zu gewährleisten, sind an der B10 mehrere Unterbauabschnitte vorgesehen.

Die bereits eingerichteten überörtlichen Umleitungen bleiben auch für die kommenden Bauabschnitte bestehen. Die B293 zwischen Jöhlingen und Berghausen bleibt gesperrt. Der Ortsteil Wöschbach ist über das innerörtliche Straßennetz in Berghausen zu erreichen.

nach oben Zurück zum Seitenanfang