Skip to main content

Energiekrise

Pfinztal verzichtet auf Weihnachtsbeleuchtung

Die Gemeinde Pfinztal will Energie sparen. Aus diesem Grund verzichtet sie in diesem Jahr auf eine weihnachtliche Straßenbeleuchtung. Das ist nicht die einzige Maßnahme, die die Gemeinde plant.

Nikolaus Pisar vor dem Weihnachtsbaum in der Heidelsheimer Ortsmitte
Nicht im Dauerbetrieb: In Pfinztal sollen zwar Weihnachtsbäume geschmückt werden, rund um die Uhr werden sie allerdings nicht leuchten. (Symbolfoto) Foto: David Heger

Mit vorweihnachtlicher Stimmung wird es in diesem Jahr in Pfinztal etwas schwerer. Die Gemeinde wollte angesichts der aktuellen Energiekrise auf die Installation und den Betrieb einer Straßenweihnachtsbeleuchtung verzichten, teilte die Gemeindeverwaltung in einer Presseerklärung mit.

Weihnachtsbäume würden zu Beginn der Adventszeit gestellt und geschmückt, eine Dauerbeleuchtung sei nicht vorgesehen, heißt es weiter. Zu welchen Terminen die Weihnachtsbeleuchtung erstrahle, werde man vorab über die Website der Gemeinde, das Amtsblatt „Pfinztal Aktuell“ und auf Crossiety bekannt gegeben.

Energiekrise: Beleuchtung in Pfinztal wird umgerüstet und eingeschränkt

Aber auch an anderer Stelle sei die Gemeinde bemüht, Energie einzusparen. So würden die meisten Liegenschaften in Verwaltungshand bereits mit Hackschnitzeln aus den öffentlichen Grünanlagen und dem Gemeindewald beheizt. Ebenso habe man die Straßenbeleuchtungen bereits auf LED-Leuchtmittel umgerüstet.

Die nächtliche Beleuchtung öffentlicher, historischer und religiöser Gebäude sei zum September so weit eingeschränkt worden, dass alle Beleuchtungsanlagen ausgestellt wurden. Ausnahmen gelten für Gebäude, die mit der Notfallbeleuchtung gekoppelt sind. Allerdings arbeite man hier an einer Lösung, um auch diese nächtliche Beleuchtung aussetzen zu können, heißt es aus dem Rathaus.

Wassertemperatur wird gesenkt

In allen öffentlichen Nichtwohngebäuden werde die Raumtemperatur auf 19 Grad abgesenkt und die Wassererwärmung außerhalb der Küchen eingestellt. Ausnahmen gelten für Schulen und Kindertagesstätten sowie bei medizinischer Notwendigkeit. Im gemeindeeigenen Schwimmbad werde die Wassertemperatur auf 26 Grad gesenkt.

Eine Schließung stehe nicht im Raum, da das Bad vorwiegend für den Schul- und Vereinssport genutzt werden. Ob die Öffnungszeiten für private Besucher angepasst werden, werde allerdings aktuell noch geprüft.

Vereine und Veranstalter können die gemeindeeigene Halle weiter nutzen, für den Sportbetrieb würden diese auf 16 Grad, für Schulsport und Veranstaltungen auf 19 Grad aufgeheizt.

nach oben Zurück zum Seitenanfang