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Reportage aus dem Zementwerk

Wie entsteht eigentlich Zement?

Wössinger Zement findet sich im Filmpalast beim Karlsruher ZKM oder im Bosch-Parkhaus über der A8 am Flughafen Stuttgart. Doch wie wird Zement eigentlich gemacht?

Blick auf den Vorwärmerturm mit dem belechteten metallenen weihnachtsbaum oben drauf Foto: Arnd Waidelich

Von Arnd Waidelich

Vor 240 Millionen Jahren war vom Kraichgau noch lange nichts zu sehen. Er bildete vielmehr den Grund eines Meeres. Die Ablagerungen der Meeresbewohner sanken über Millionen von Jahren auf den Grund und verwandelten sich Schicht um Schicht in den Hunderte Meter mächtigen oberen Muschelkalk. Aus ihm formte sich Jahrtausende später die typische Hügellandschaft des Kraichgaus.

In den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts entdeckte ein findiger Wössinger, dass sich aus dem Kalkstein dieser Hügel Zement produzieren lässt. Es entstand das Wössinger Zementwerk, das seither den Baustoff weit in die Region hinein liefert und seit einigen Jahren als Opterra in der Hand eines weltweit operierenden irischen Baustoffkonzerns ist. Das hat vor Ort seinen Preis. Der Lugenberg, der höchste Berg in Wössingen und zu Faschingszeiten schon wehmütig besungen von Fastnachter Joachim Kinsch,verschwindet allmählich nicht nur aus dem Wössinger Panorama, sondern auch von der Landkarte.

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