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Metal aus dem Einsatzwagen

Polizei feiert Metallica - kaum Zwischenfälle bei Gig in Mannheim

Mehr als 60.000 Fans, zwei Delikte - die Polizei Mannheim zieht nach dem Konzert von Metallica auf dem Maimarktgelände am Sonntag ein positives Fazit. Nach dem Konzert wurde klar: Metallica hat offenbar Fans auch bei der Mannheimer Polizei.

23.08.2019, Bayern, München: James Hetfield (l), Frontsänger der US-Metal-Band Metallica, und Kirk Hammett, Gitarrist, stehen im Olympiastadion auf der Bühne. Die Band tritt im Rahmen ihrer "World-Wired-Tour" auf. Foto: Sven Hoppe/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ - Verwendung weltweit Foto: Sven Hoppe/dpa

Mehr als 60.000 Fans, zwei Delikte - die Polizei Mannheim zieht nach dem Konzert von Metallica auf dem Maimarktgelände am Sonntag ein positives Fazit. Die An- und Abreise der Fans klappte weitestgehend problemlos. Lediglich die Hitze machte einigen Besuchern zu schaffen. Nach dem Konzert wurde klar: Metallica hat offenbar Fans auch bei der Mannheimer Polizei.

Enter Sandman, Feuerwerk und Schluss: Während James Hetfield, Kirk Hammett und Co. noch massenweise Gitarrenplektren in den vorderen Reihen verteilten, strömte das Gros der Besucher bereits Richtung Ausgang. Der Weg dahin führte an einem Einsatzwagen vorbei, aus dem ein paar Beamte das Treiben ziemlich entspannt beobachteten. Und über die Lautsprecher die vorbeiziehenden Menschenmassen mit alten Thrash-Klassikern von Metallica beschallten.

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Langes Warten am Getränkestand

Aus polizeilicher Sicht wie auch aus der der Zuschauer wohl logische Konsequenz eines bis dato gelungenen Abends. Metallica waren mit zwei Vorbands angereist. Bereits seit dem späten Nachmittag herrschte daher Festival-Stimmung auf dem Maimarktgelände. Zumal das Wetter kaum besser hätte sein können für ein Open Air. Lediglich die Lage an den Getränkeständen sorgte nicht durchgehend für Heiterkeit: Die Wartezeiten dort waren teils erheblich, die Reaktionen mancher Besucher entsprechend.

Anreise und Einlass hingegen klappten weitgehend reibungslos. Laut Polizei hätten viele Besucher die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt, die den Andrang gut bewältigten. Lediglich auf der A 6 sei es vor dem Konzert kurzzeitig zu einem Rückstau aus Richtung Viernheim gekommen.

Einmal Drogendelikt, einmal Körperverletzung

Etwas anders war die Situation nach Konzertende: Sowohl per Auto als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kam es zu längeren Wartezeiten. Die Polizei sperrte zudem die B 38 zwischen Mannheim-Feudenheim und Mannheim-Neckerau. Auf dem Abschnitt waren nach dem Konzert zahlreiche Fußgänger unterwegs.

Sachen gibt's:

Neben der Verkehrsleitung hatte die Polizei wenig zu tun. In einem Polizeibericht ist von einer Körperverletzung und von einem Drogendelikt die Rede, die am Rande der Veranstaltung angezeigt wurden.

Metallica-Fans "vorbildlich und diszipliniert"

Der Sanitätsdienst musste in 350 Fällen medizinische Hilfe leisten. Meist war Hitze die Ursache. 16 Konzertbesucher kamen zur medizinischen Weiterversorgung in Krankenhäuser.

Die Polizei lobte die Besucher des Metallica-Konzertes in ihrem Bericht als "vorbildlich und diszipliniert."

poem/ots
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