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Spezielle Vorschriften geplant

Profi-Clubs dürfen in Baden-Württemberg trotz Corona wieder trainieren - KSC wartet ab

Die Zeit des individuellen Heimtrainings ist für Profisportler in Baden-Württemberg von der kommenden Woche an vorbei. Die Fußballer des VfB Stuttgart, Karlsruher SC, SC Freiburg oder der TSG 1899 Hoffenheim dürfen ebenso wie andere Berufsathleten wieder in ihre Trainingsstätten zurückkehren.

Leeres Wilkdparkstadion, Netz, Tornetz, Haupttribuene,Feature, Schmuckbild, Hintergrund, Hintergrundbild, Symbol, Symboldbild. GES/ Fussball/ 2. Bundesliga: Wildparkstadion Karlsruhe, 01.04.2020 Football / Soccer: 2. German League: KSC-Wildparkstadium during Corona-Crisis. April 1, 2020 Foto: None

Am Montag soll geklärt werden, an welchem Tag genau der Übungsbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Diese Ausnahmeregelung gilt «unter Beachtung strengster Abstands- und Hygiene-Auflagen und in Kleingruppen», wie es in einer Mitteilung des Sozialministeriums am Sonntag heißt.

„Wir freuen sehr darauf, wenn endlich wieder Normalität im Beruf und Alltag einkehrt“, sagte KSC-Cheftrainer Christian Eichner unserer Redaktion.

Da er aber noch nicht wisse, wie groß die Gruppen sein dürfen und an welchem Tag es wieder auf den Platz gehe, gebe es auch noch keinen genauen Plan. Bis zu einer Entscheidung sollen sich die Spieler mit individuellem Training und Laufeinheiten fithalten. „Wir erhoffen uns am Montag klare Angaben von offizieller Seite“, sagte Eichner.

Abstand halten und in Kleingruppen

«Wie für andere Berufstätige wie etwa Handwerker gilt auch für das Training von Profi-Sportlern: Bitte unbedingt räumlichen Abstand voneinander halten, ausschließlich alleine oder in Kleingruppen arbeiten, alle Hygienevorschriften akribisch befolgen», sagte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne).

Kultus- und Sportministerin Susanne Eisenmann (CDU) ergänzte. «Als Sportministerin ist für mich wichtig, dass wir keine reine Ausnahmeregelung für die Erst- und Zweitligisten im Fußball schaffen, sondern dass wir alle Sportarten gleich behandeln», sagte die 55-Jährige. «Unsere baden-württembergischen Mannschaften und Spitzensportler dürfen keine Wettbewerbsnachteile erleiden.»

Zum Thema:

In anderen Bundesländern schon länger wieder erlaubt

Während in anderen Bundesländern wie Bayern oder Nordrhein-Westfalen einige Fußball-Bundesligisten schon wieder eingeschränkt auf dem Trainingsgelände aktiv sind, waren in Baden-Württemberg bislang sämtliche Sportstätten gesperrt.

Für den Amateur- und Freizeitsport soll das so bleiben. Eine Arbeitsgruppe aus Ministeriumsvertretern sowie des Landessportverbands und der Olympiastützpunkte soll nun noch klären, wie die Vorschriften für die Hygiene und Kontaktvermeidung im Training der Profis umgesetzt werden können.

(mit dpa)
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