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190.000 Euro ergaunert

Mildere Strafe vom Karlsruher Landgericht: Prostituierte gesteht falsches Heiratsversprechen

Weil eine Prostituierte einen Freier mit einem Heiratsversprechen um 190.000 Euro betrogen hat, wurde sie zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Nun hat sie die Tat gestanden, aber nicht ohne Hintergedanken.

Wo alles begann: In der Brunnenstraße verliebte sich ein 55 Jahre alter Mann in eine bulgarische Prostituierte. Foto: Andrea Fabry

Ein verliebter Freier, eine geschäftstüchtige Prostituierte und ihr krimineller Liebhaber: Was sich anhört wie der Plot für einen Thriller im Spätprogramm, sind in diesem Fall die Protagonisten eines Kriminalfalls in Karlsruhe. Am 10. Dezember 2019 wurde eine bulgarische Sexarbeiterin verhaftet, weil sie ihren Freier um über 190.000 Euro geprellt haben soll.

Bei der Berufungsverhandlung vor dem Landgericht hat die 30-Jährige ihre Taten nun gestanden. „Alle Vorwürfe stimmen und es tut mir leid“, ließ die Angeklagte über ihre Verteidigerin Alexandra Engelhardt mitteilen. Eine Verurteilung konnte die späte Reue allerdings nicht verhindern.

Die Angeklagte muss ihrem ehemaligen Freier das Geld zurückzahlen. Außerdem verhängte Richterin Nicole Ebi wegen Betrugs eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten.

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