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Basketball

PSK Lions entlassen Trainer Ivan Rudez

Die PSK Lions haben sich am Montag von Cheftrainer Ivan Rudez getrennt. Damit reagierten die Verantwortlichen des Karlsruher Basketball-Zweitligisten auf die sportliche Lage, die immer prekärer wird. Zehn Spieltage vor Saisonende sind die Lions auf einen Abstiegsplatz abgerutscht.

Aus in Karlsruhe: Die PSK Lions haben sich von Trainer Ivan Rudez getrennt. Foto: GES

Die Entscheidung über die Beurlaubung des 40 Jahre alten Rudez war am Sonntag nach der Niederlage am Tag zuvor gegen Spitzenreiter Chemnitz gefallen. Zwar boten die Karlsruher in diesem Spiel eine starke Leistung. „Dafür kannst du dir am Ende aber nichts kaufen“, sagte Abteilungsleiter Danijel Ljubic.

Angesichts der punktenden Konkurrenz und der schwindenden Anzahl von Spielen zogen die Verantwortlichen nun die Notbremse. Rudez war es auch mit den drei im November verpflichteten Neuzugängen nicht gelungen, das Ruder nachhaltig herumzureißen.

Assistenten-Duo übernimmt Chef-Rolle

Nun setzt der Club bis auf weiteres auf die bisherigen Assistenten von Rudez, Samuel DeVoe und Drazan Salavarda. Sie haben am Montag schon das Training geleitet und feiern am Mittwoch (20.30 Uhr) bei wichtigen Duell bei den Panthers Schwenningen ihr Chef-Debüt.

Der Kroate Rudez war im November 2018 für den glücklosen Michael Mai verpflichtet worden und hatte die Lions dann noch in die Play-offs geführt. Diese Runde fanden die Badener mit einem Kader, dem von Beginn an die Balance fehlte , nie in den Tritt.

Auch personelle Korrekturen fruchten nicht

Rudez gelang es auch nach der überfälligen Kader-Korrektur im November nicht, seinem Team eine klare Spielidee zu verpassen. Auch mit den erfahreneren Neuzugängen Brandon Conley, Bryan Coleman und KC Ross-Miller blieb es bei den stets schwankenden Leistung der PSK-Profis.

Erschwerend hinzu kamen dann im Januar die privaten Sorgen bei Ross-Miller, des größten Karlsruher Hoffnungsträgers. Der Vater des Spielmachers ist schwer krank, erst vergangenen Donnerstag flog der US-Amerikaner erneut nach Hause. Die Lions rechnen vorerst nicht mit einer Rückkehr.

DeVoe und Salavarda müssen bei ihrer Mission also wohl ohne „KC“ auskommen.

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