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Klares Ergebnis

Rheinstettener sprechen sich im Bürgerentscheid für Windkraft aus

Grünes Licht für die Windenergie: Die Idee, eine Fläche südlich des Epplesees für den Betrieb von Windenergieanlagen zu verpachten, kann weiter verfolgt werden. Die Stadt wird demnächst in Verhandlungen mit Investoren gehen.

Projektion in 3D: So könnten die drei Windräder am Standort Stiftäcker vom Epplesee aus betrachtet aussehen. Foto: Visualisierung: Stadt Rheinstetten

Klares Votum: Mehr als 60 Prozent der Rheinstettener haben sich am Sonntag (26. September) dafür ausgesprochen, dass die Stadt Flächen für den Betrieb von Windenergieanlagen verpachtet. Rund ein Drittel der Wähler stimmte dagegen.

Das Quorum von 20 Prozent der Stimmberechtigten, das für die Zulässigkeit des Bürgerentscheids erforderlich war, wurde deutlich überschritten.

Mehr als 6.000 Menschen stimmten mit „Ja“ – mindestens 3.384 „Ja“-Stimmen waren für das Quorum erforderlich.

Drei bis zu 250 Meter hohe Windräder könnten gebaut werden

Konkret geht es bei der Abstimmung um eine Fläche von zirka 35 Hektar im Gewann Stiftäcker zwischen der Landesstraße 566 und der Bahnlinie, die der Nachbarschaftsverband Karlsruhe für Windenergie ausgewiesen hatte.

Dort könnten nach Angaben der Rheinstettener Stadtverwaltung drei bis zu 250 Meter hohe Windräder entstehen.

Der Stadt Rheinstetten gehört der Großteil der Fläche, daher kann sie entscheiden, was damit geschieht.

Sie wollte die Entscheidung jedoch der Bevölkerung überlassen – auch, um einem eventuellen Bürgerbegehren zuvorzukommen, das am Ende bereits angestellte Planungen zunichte machen könnte.

Der Gemeinderat hat sich im März einstimmig auf Vorschlag von Oberbürgermeister Sebastian Schrempp (CDU) dafür ausgesprochen, einen Bürgerentscheid zu dem Thema zu veranstalten.

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