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Prozess am Landgericht Karlsruhe

Mann nimmt Hundewelpen in Rheinstetten mit und verlangt Lösegeld

Sie heißt „Chanel“ und ist das Ein und Alles ihrer Besitzerin: Im Januar 2020 hat ein junger Karlsruher die sechs Monate alte Hündin einer Bekannten in Rheinstetten mit nach Hause genommen und schließlich mehrere Hundert Euro für die Rückgabe gefordert. Nun stand er dafür vor Gericht

Landgericht in Karlsruhe: Dort wurde wegen schweren sexuellen Missbrauchs eine 48-jährige Mutter zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Foto: Julia Trauden

Weil er den Hundewelpen einer Bekannten mit nach Hause genommen und ihn erst gegen Bezahlung von 300 Euro wieder zurückgegeben hat, wurde ein 26-Jähriger vom Landgericht Karlsruhe wegen Erpressung zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen à 70 Euro verurteilt. Zwei Mitangeklagte, denen die Staatsanwaltschaft Beihilfe vorgeworfen hatte, wurden freigesprochen.

In dem Prozess ging es um einen Vorfall im Januar 2020 in Rheinstetten-Forchheim. Einer der drei Angeklagten traf sich damals an der Straßenbahnhaltestelle Leichtsandstraße mit einem Bekannten, der den Hund seiner Lebensgefährtin dabei hatte.

Kurz darauf fuhren die beiden anderen Angeklagten in einem Auto vor. Als der Mann mit dem Welpen den nun verurteilten 26-Jährigen im Auto entdeckte, bekam er es mit der Angst zu tun. Denn er schuldete ihm – vermutlich schon seit längerer Zeit – Geld für Drogen.

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